Bei der Parkinson-Krankheit gehen bestimmte Nervenzellen im Gehirn zugrunde. Grüner Tee scheint dem entgegenzuwirken. Dies berichten chinesische Forscher in der Fachzeitschrift Biological Psychiatry. Dr. Baolu Zhao und seine Kollegen von der Academia Sinica in Peking testeten die Wirkung der im Tee enthaltenen zellschützenden Polyphenole an Ratten, die an einer parkinsonähnlichen Krankheit litten.
Die Forscher entdeckten, dass die Pflanzenstoffe im Gehirn der Tiere Stickstoffmonoxid inaktivieren. Dieses ist zusammen mit anderen Sauerstoffverbindungen an der Zerstörung der Nervenzellen beteiligt. Grünem Tee werden schon seit Längerem nervenschützende Effekte zugeschrieben.
Apotheken Umschau / GesundheitPro;
17.04.2008, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF
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