Hörsturz

Zusammenfassung:
Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretendes Ereignis. Man hört - meist nur auf einem Ohr - von einem Augenblick zum anderen deutlich schlechter oder gar nichts mehr. Hinzu können starkes Ohrensausen kommen, sowie Schwindelgefühle und Druck im Ohr. Weil die Ursache der Erkrankung nicht wirklich bekannt ist, gibt es keine echten Vorbeugungsmaßnahmen; man kann nur allgemein das Gehör schützen. Ein Hörsturz wird entweder ambulant, oder bei schwerem Hörverlust im Krankenhaus behandelt werden.

Ein Hörsturz ist eine plötzlich auftretende, meist einseitige Innenohrschwerhörigkeit (Schallempfindungsschwerhörigkeit). Er kann in jedem Alter auftreten, im Kindesalter ist der Hörsturz aber eine Seltenheit, am meisten trifft der Hörsturz Patienten um das 50. Lebensjahr. Die Häufigkeit der Erkrankung hat in den letzten Jahren zugenommen. In Deutschland und Österreich erleidet jährlich etwa einer von 5.000 Einwohnern einen Hörsturz.
Bleibt die Ursache für den Hörverlust unbekannt, spricht man von einem idiopathischen Hörsturz. Lässt sich eine Grunderkrankung feststellen, liegt ein symptomatischer Hörsturz vor.
 
Letzte Aktualisierung:
03.04.2007 (Inge Smolek)

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

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