Abstand halten: Wer das Virus aufgeschnappt hat, sollte den Kontakt zu Anderen für einige Tage (mindestens zwei Tage nach Ende der akuten Phase) auf ein Minimum reduzieren.
Keine Gemeinsamkeiten: Kranke sollten unbedingt eigene Handtücher und Körperpflegeartikel, und – sofern machbar – eine eigene Toilette benutzen. Geschirr sollte im Intensivprogramm im Geschirrspüler gesäubert oder nach dem Spülen überbrüht werden.
Wenn Sie einen Erkrankten pflegen, sollten Sie sich nach jedem Kontakt die Hände gründlich waschen, insbesondere wenn sie mit Erbrochenem oder Stuhl in Berührung kamen. Aufgrund der hohen Zahl der ausgeschiedenen Erreger und der großen Infektiosität ist dies jedoch nur bedingt wirksam. Besser ist es, eine Verschmutzung der Hände zu verhindern, indem Sie Einmalhandschuhe tragen (Hände hinterher trotzdem waschen!) oder/und sich aus der Apotheke ein gegen Noroviren wirksames Händedesinfektionsmittel besorgen.
Putzen Sie kontaminierte Flächen am besten mit Einwegtüchern, die Sie anschließend entsorgen. Günstig ist die Verwendung eines desinfizierenden Reinigers, zum Beispiel auf Chlor- oder Sauerstoffbasis.
Bei mindestens 60 Grad Celsius sollten Sie – wenn möglich – Bettzeug, Handtücher und Kleidung des Erkrankten waschen. Gleiches gilt für Kleidung, welche Sie bei der Pflege von Erkrankten tragen. Für empfindliche Kleidung bietet sich die Zugabe von desinfizierenden Zusätzen (Bleichen) an, welche die Reinigung schon bei niedrigeren Temperaturen unterstützen.
Die Empfehlungen gelten auch dann noch eine Weile, wenn sich der Betroffene wieder gut fühlt, denn er scheidet noch zwei Wochen Noroviren über den Stuhl aus.