Selbst Luxusliner „Queen Mary II“ hatte sie schon mit an Bord: Noro-Viren plagten auf dem Ozeanriesen Reisende mit Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall. Die hoch ansteckenden Erreger breiten sich immer dann besonders schnell aus, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen – wie zum Beispiel auf Kreuzfahrtschiffen. Weit häufiger macht die Magen-Darm-Infektion allerdings in Kindergärten, Schulen, Kliniken und Altenheimen die Runde. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Norovirus-Infektion dauert es manchmal nur wenige Stunden.
Die Krankheit ist unangenehm, aber nur selten lebensgefährlich. Die Symptome sind die einer Gastroenteritis – umgangssprachlich auch Magen-Darm-Grippe, Magen-Darm-Infekt oder Bauch-Grippe genannt. Meist ist der Brechdurchfall nach wenigen Tagen wieder vorüber. Bei Kindern, älteren oder geschwächten Menschen kann es aber auch Komplikationen geben.
Medikamente oder eine Impfung gegen die Noro-Viren gibt es nicht. Die beste Vorbeugung ist eine gute Hygiene.
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16.05.2008, aktualisiert am 21.01.2011
Bildnachweis: W&B/Privat, Mauritius/Phototake
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