Raucher hören oft von einem auf den anderen Tag mit dem Rauchen auf. Sie versuchen einen Schlussstrich zu ziehen. Ein starker Wille, Bewegung und eine allgemein gesündere Lebensweise können die Motivation stärken und dabei helfen, vom Nikotin loszukommen. Viele Raucher leiden jedoch unter den Entzugserscheinungen und werden rückfällig.
Nikotinersatz-Präparate führen dem Körper Nikotin zu, jedoch ohne die im Zigarettenrauch enthaltenen zahlreichen anderen Stoffe. Es gibt zum Beispiel Nikotin-Kaugummis, -Pflaster und -Lutschtabletten. Die Präparate müssen über mehrere Wochen angewendet werden und beinhalten stufenweise weniger Nikotin. Sie können die Entzugssymptome abmildern und Rauchern so das Aufhören erleichtern.
Der Wirkstoff Vareniclin soll den Rauchstopp unterstützen, indem er Entzugserscheinungen und gleichzeitig das Verlangen nach der Zigarette mindert. Letzteres erreicht auch der Arzneistoff Bupropion. Beide Substanzen sollten jedoch wegen möglicher Nebenwirkungen immer unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.
Einzelne Raucher berichten auch positive Erfahrungen mit Akupunktur und Hypnose. In einigen Fällen empfiehlt sich eine Ernährungsberatung, denn Ex-Raucher nehmen oft zu. Essen ersetzt bei ihnen das „Wohlgefühl“, das zuvor die Zigarette erzeugt hat.
Raucherentwöhnungsprogramme steigern die Wahrscheinlichkeit, langfristig mit dem Rauchen aufzuhören. Nach dem Motto „Gemeinsam geht´s leichter“ unterstützen sich die Teilnehmer gegenseitig und erleichtern sich so den Ausstieg.
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20.05.2009, aktualisiert am 04.11.2011
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