Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Sinkt der Blutdruck unter einen Wert von 105 zu 60 mmHg, sprechen Mediziner von Blutniederdruck. Symptome wie Schwindel oder Sternchen-Sehen können darauf hinweisen

aktualisiert am 15.10.2015

Niedrige Werte: Während Bluthochdruck zu ernsthaften Gefäß- und Organschäden führen kann, ist niedriger Blutdruck oft nur lästig

W&B/Martin Ley

nach obenWas versteht man unter zu niedrigem Blutdruck (Hypotonie)?

Von niedrigem Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn der Blutdruckwert unter 105 zu 60 mmHg liegt. Diese Grenze zwischen normalem und zu niedrigem Blutdruck ist jedoch nicht so genau festgeschrieben, wie die Grenze nach oben in Richtung Bluthochdruck (Hypertonie).

Der Blutniederdruck selbst ist keine Krankheit. Erst das Auftreten von Beschwerden wie Schwindelgefühl, Sternchen-Sehen oder Müdigkeit können ihn zu einem subjektiven Problem werden lassen. Aber während der Bluthochdruck zu ernsthaften Gefäß- und Organschäden führen kann (Schlaganfall, Herzinfarkt), ist dies beim Blutniederdruck nicht der Fall.


Medikamente werden meist nicht nötig. Oft genügen einfache "Hausmittel", um den Blutdruck auf Trab zu bringen. Zum Beispiel Wechselduschen, Bewegung an der frischen Luft oder Übungen, die den Kreislauf anregen.

Nur in Deutschland gilt die Hypotonie auch als eigenständige Krankheit, weswegen sie international auch etwas spöttisch als "german disease" bezeichnet wird, die deutsche Krankheit. Das alles darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Hypotonie auch ein Hinweis auf eine andere Organerkrankung sein kann, wie etwa eine Schilddrüsenstörung oder eine Herzmuskelschwäche.

 


Zu schnell aufgestanden? Manchen Personen wird dann leicht schwindlig

Stockbyte/ RYF

nach obenUrsachen

Man kann den Blutniederdruck in vier verschiedene Kategorien einteilen, und zwar erstens in die anlagebedingte beziehungsweise konstitutionelle Form, zweitens in die akute Schocksituation, drittens in die symptomatische Form, die auf andere Krankheiten hindeutet. Viertens gibt es noch die orthostatische Hypotonie, das sind Anpassungsschwierigkeiten der Blutdruckregulation beim Wechsel der Körperposition, wie zum Beispiel beim Übergang vom Sitzen oder Liegen zum Stehen.

  • Anlagebedingter Blutniederdruck

Der Blutdruck wird über ein einfaches aber gut funktionierendes Regelsystem eingestellt. In den Gefäßwänden der meisten Schlagadern, wie zum Beispiel in den Halsschlagadern und in der Aorta befinden sich so genannte "Dehnungsfühler" (Barorezeptoren). Sie werden umso stärker gereizt, je mehr die Gefäßwand gedehnt wird. Eine starke Gefäßwanddehnung kommt durch einen hohen Blutdruck zustande, eine geringe Gefäßwanddehnung durch einen geringen Blutdruck.

Die Informationen gelangen über Nervenstränge zum Stammhirn (Medulla oblongata). Von hier aus werden Befehle aus dem "Kreislaufzentrum" an das Herz und an die Blutgefäße ausgegeben, um den Blutdruck wieder auf das normale Maß (Sollwert des Blutdrucks) einzustellen. 

Zudem gibt es einen weiteren Mechanismus, um den Blutdruck anzupassen. In den Nieren wird das Hormon Renin gebildet. Es wird ausgeschüttet, wenn der Blutdruck im zuführenden Gefäß der Niere sinkt. Renin setzt wiederum einen Regelkreis in Gang, der letztendlich zu einer Erhöhung des Blutdrucks führt.

 Der normale Blutdruck beruht also auf einer Regulation, bei der verschiedene Messwerte eine Rolle spielen. Hier kann es durchaus der Fall sein, dass die Regulation anlagebedingt manchmal ein bisschen höher und manchmal ein bisschen tiefer ausfällt. Diese "Sollwertverstellung" des Organismus macht sich dann in einem anlagebedingten etwas höheren oder niedrigeren Blutdruck bemerkbar.

  • Vermindertes Flüssigkeitsvolumen

Bei einem Kreislaufkollaps oder Schock vermindert sich die Menge an zirkulierendem Blut. Dadurch ziehen sich automatisch diejenigen Blutgefäße zusammen, die weniger wichtige Organe und Körperteile zu versorgen haben. So wird in Haut, Muskulatur, Magen-Darm-Trakt und Nieren die Durchblutung gedrosselt, um die Durchblutung von Hirn- und Herzkrankranzgefäßen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Diesen Vorgang nennt man "Zentralisation".

Die Menge an zirkulierendem Blut kann durch eine Blutung nach außen (Verletzung) oder nach innen (zum Beispiel ein blutendes Magengeschwür) abnehmen. Auch massiver Flüssigkeitsverlust führt durch Volumenverlust zum Absinken des Blutdrucks. Dies ist die Gefahr zum Beispiel nach lang andauerndem Erbrechen, heftigem Durchfall oder übermäßigem Wasserlassen (zum Beispiel bei einem schlecht eingestelltem Diabetes). Bei Blut –und / oder Volumenverlust sinkt der Blutdruck ab, wenn die Regulationsmechanismen, wie etwa durch einen Anstieg der Herzfrequenz, nicht mehr ausreichen.

  • Herzerkrankungen

Bei einer Herzmuskelschwäche zum Beispiel nach einem großen Herzinfarkt, nach Herzmuskelerkrankungen oder nach lange bestehendem Bluthochdruck, ist das Herz rein kräftemäßig nicht mehr dazu in der Lage, das Blut mit der nötigen Kraft in den Kreislauf zu pumpen (Herzinsuffizienz). Auch bei einer Verengung der Aortenklappe (Aortenstenose) sinkt der periphere Blutdruck, wenn es dem Herzmuskel nicht mehr gelingt, ausreichend Blut durch dieses zu enge Ventil in den Kreislauf auszutreiben.

  • Aortenbogen-Syndrom

Die Aorta ist die Körperhauptschlagader. Von ihr zweigen die Schlüsselbeinarterien ab, die die Arme versorgen. Beim Aortenbogen-Syndrom drückt das Herz zwar mit großer Kraft das Blut in die Aorta. Aber wenn die Arterien direkt an einer Abzweigung in die Schlüsselbeinarterien eine Verengung (Stenose) haben, ist der Blutdruck zwar in der Aorta und den Beingefäßen hoch, vor allem in den Armen sowie im Gehirn herrscht aber ein zu niedriger Blutdruck vor. Dieser äußert sich in kalten Händen und in Schwindelgefühlen. Bei dieser Art von Blutniederdruck kann an den Armen ein extrem niedriger Blutdruck von beispielsweise 85 zu 75 mmHg herrschen, während er etwa an den Beinen normal ist. Da der Blutdruck meist an den Armen bestimmt wird, kann ein Aortenbogen-Syndrom fälschlicherweise einen niedrigen Blutdruck vortäuschen.

  • Venenschwäche

Bei einer Venenschwäche kann es zu Aussackungen der Venenwände kommen, auch Krampfadern (Varizen) genannt. In diesen zu weiten Venen "versackt" das Blut. Dies kann, besonders beim Stehen, zu einem Absinken des Blutdrucks führen. Wenn dem gesamten Blutkreislauf zuwenig Blut zur Verfügung steht, kommt es möglicherweise auch zu einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirnes und zu einem Kollaps.

  • Hormonstörungen

Erkrankungen an der Schilddrüse und den Nebennieren verursachen Hormonstörungen, die sich auch auf den Blutdruck auswirken. Die Hormone der Schilddrüse beeinflussen verschiedene Abläufe im Körper, so auch den Herzschlag und den Blutdruck. Die Hormone der Nebennieren regulieren den Salzhaushalt und haben somit auch Einfluss auf den Blutdruck. So gilt generell: Bei einem niedrigen Blutdruck kann immer auch eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Störung der Nebennieren verantwortlich sein.


Manche Medikamente können als Nebenwirkung den Blutdruck senken

W&B/Forster & Martin
  • Medikamentennebenwirkungen

Ein starker Blutdruckabfall kann auch auf die Nebenwirkung von Medikamenten zurückgehen. Man findet dies häufig bei wassertreibenden Medikamenten (Diuretika), sowie bei verschiedenen blutdrucksenkenden Mitteln, dies insbesondere zu Beginn der Behandlung. Blutdrucksenkend wirken auch manche Psychopharmaka: Dies gilt für trizyklische und tetrazyklische Antidepressiva sowie für Nervendämpfungsmittel (Antipsychotika) aus der Reihe der Phenothiazine.

  • Neurologische Erkrankungen

Erkrankungen von Nerven, so wie die diabetische Neuropathie, können zum Blutniederdruck führen, ebenso wie manche Erkrankungen des Rückenmarks oder des Gehirns.

  • Fehlende Orthostase-Reaktion

Die gesunde Kreislaufregulation ist dazu in der Lage, den Blutdruck in jeder Körperlage so anzupassen, dass alle Organe jederzeit ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Diese Fähigkeit bezeichnet man als Orthostase-Regulation. Das Wort Orthostase bedeutet die aufrechte Körperhaltung. 

Eine gute Orthostase-Regulation ist besonders wichtig beim Übergang vom Sitzen oder Liegen zum Stehen. Sie setzt voraus, dass eine Steuerung durch den Nervus Sympathikus, dem kreislaufanregenden Nervensystem des Köpers, erfolgt. Der Sympathikus muss die Herzfrequenz und den Blutdruck leicht erhöhen, damit beim Aufstehen das Blut auch entgegen der Schwerkraft nach oben zum Beispiel in den Kopf gepumpt werden kann. 

Bei einer zu schwachen "sympathischen Gegenregulation" steigt zwar die Herzfrequenz an, doch der Blutdruck sinkt trotzdem. Dies passiert vor allem jungen schlanken Frauen, sowie Kindern in Wachstumsphasen, kann aber prinzipiell jeden betreffen. Der Grund dafür ist nicht komplett bekannt. Er könnte mit einem mangelndem Training der Venenpumpe zusammen hängen. Das Blut versackt dann beim Aufstehen in den Beinen und kann trotz eines erhöhten Herzschlages nicht im Körper verteilt werden. Neben dem messbaren Abfall des Blutdrucks kann es auch zu Schwindelgefühlen, Ohrensausen und einer Bewusstseinsstörung bis hin zur Ohnmacht kommen.


Hypotonie ist eine mögliche Ursache für Schwindel

W&B/Bernhard Limberger

nach obenSymptome

Ein niedriger Blutdruck zeigt sich häufig mit starken Schwindelgefühlen, vor allem am frühen Morgen. Weitere häufige Beschwerden sind rasche Ermüdung und die Neigung zur Ohnmacht. Auch Appetitlosigkeit, Konzentrationsmangel, erhöhte Reizbarkeit, gesteigertes Schlafbedürfnis, Augenflimmern, Ohrensausen, Wetterfühligkeit, ein "hoher" Puls, Atemnot und depressive Verstimmungen können auftreten. 

Manchmal führt der Blutniederdruck auch zu Komplikationen: Während der Schwangerschaft ist ein leichter Blutdruckabfall während der ersten sechs Monate normal, im zweiten Drittel pendelt sich dann langsam wieder der Ausgangswert ein. Sinkt der Blutdruck bei Schwangeren allerdings zu stark ab, kann dies zu einer Unterversorgung des werdenden Kindes führen, da die Durchblutung der Plazenta nicht mehr ausreicht.

Älteren Menschen mit Verengungen der Herzkranzgefäße oder der Arterien, die zum Gehirn führen, droht bei zu stark erniedrigtem Blutdruck eine mangelnde Durchblutung lebenswichtiger Organe wie Herz und Hirn. Im Alter bereitet besonders das Stehen und Aufstehen Probleme, vor allem ein plötzlicher Lagewechsel des Körpers kann Symptome verursachen.


Bei gesunden, jüngeren Menschen stellt das kein Problem dar, der Kreislauf reagiert schnell genug. Ein leichtes Schwindelgefühl oder ein klammes Gefühl in den Beinen kann sich aber trotzdem bemerkbar machen. Führt ein solcher Blutdruckabfall jedoch zur Ohnmacht, kann es zum Sturz kommen, was gerade bei älteren Menschen oft Knochenbrüche und andere Komplikationen nach sich zieht.


Blutdruckmessung: So lassen sich zu niedrige Werte feststellen

Shutterstock/Alexsander Raths

nach obenDiagnose

Um den Blutniederdruck und seine Ursachen sicher festzustellen, werden zunächst wiederholt Blutdruckmessungen durchgeführt. Eine gute Möglichkeit, die Kreislauffunktion objektiv zu prüfen, bietet der Schellong-Test. In regelmäßigen Abständen, meist im Rhythmus von 30 oder 60 Sekunden, werden Pulsfrequenz und Blutdruck gemessen. Eventuell wird gleichzeitig auch eine Messung der elektrischen Aktivität des Herzens (EKG) angefertigt. Die Messungen werden zuerst in Ruhe (Liegen oder Sitzen) durchgeführt, dann beim Aufstehen, sowie am Ende der Belastung. Mit dieser Methode kann der Arzt gut herausfinden, ob eine "orthostatische Fehlregulation" vorliegt.

Eine objektivere, aber auch aufwändigere Methode ist die Untersuchung mit dem so genannten Kipptisch im Krankenhaus. Auf diesem Kipptisch kann der Patient mit Halteriemen fixiert werden, außerdem kann man den Tisch um 60 Grad aufrichten. Zuerst wird der Patient mit Blutdruckmanschette und Elektroden zur Herzstrommessung ausgestattet. Anschließend liegt der Patient für etwa 10 Minuten ruhig auf dem Tisch, während Blutdruck und Herzströme kontrolliert werden. Dann wird der Tisch aufgestellt, und die Messung fortgeführt. Der Kipptisch wird meist eigentlich zur Diagnose von Herzschlagaussetzern (Synkopen) verwendet.

Ist der Blutdruck stark erniedrigt oder ist das Symptom plötzlich in letzter Zeit entstanden, forscht der Arzt nach der zugrunde liegenden Ursache. Eine erste schnelle Methode sind Ultraschall- und Blutuntersuchungen. Diese geben über Schilddrüsen-, Gefäß- und Herzerkrankungen Aufschluss.


Morgens schon im Bett radfahren: Das regt den Kreislauf an

W&B/Winfried Fischer

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Therapie

Ein niedriger Blutdruck wird nur dann therapiert, wenn er tatsächlich ein Risiko oder eine wirkliche Belastung für die Betroffenen bedeutet, denn normalerweise ist ein niedriger Blutdruck nicht schädlich. In jedem Falle muss vor einer Therapie eine zugrunde liegende Erkrankung ausgeschlossen und gegebenenfalls behandelt werden. 

In den meisten Fällen genügen einfache Maßnahmen, um den Blutdruck in Schwung zu bringen. Dem Arzt stehen zudem verschiedene Wirkstoffe zur Behandlung der Hypotonie zur Verfügung. Zum einen gibt es die so genannten Sympathomimetika. Sie wirken auf das Herz und die Blutgefäße, damit steigern sie den Druck in den Arterien und Venen. Nebenwirkungen: Unter anderem Herzklopfen und körperliche Unruhe. Zum anderen kommen bei einer orthostatischen Hypotonie die Alpha-Adrenorezeptor-Agonisten in Frage. Üblicherweise werden diese jedoch nur in schwerwiegenden Fällen eingesetzt.


Kalter Guss: Bringt nicht nur schlaffe Venen auf Trab

W&B/Winfried Fischer

nach obenSelbsthilfe

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie auf Hausmittel und Maßnahmen zur Selbsthilfe zurückgreifen, sollten Sie mit einem Arzt besprechen, ob diese bei Ihrer Art des Blutniederdrucks sinnvoll sind oder ob bei Ihnen möglicherweise Erkrankungen vorliegen, welche die eine oder andere Maßnahme verbieten beziehungsweise sie wenig sinnvoll erscheinen lassen.

Für Patienten mit niedrigem Blutdruck ist es wichtig, sich täglich regelmäßig zu bewegen. Dies muss nicht einmal in Sport ausarten. Lassen Sie einfach öfter mal das Auto stehen und fahren stattdessen mit dem Fahrrad. Oder steigen Sie eine Busstation früher aus und gehen Sie den Rest zu Fuß. Solche Lebensgewohnheiten sind für Niedrigdruckpatienten gut. Der Blutdruck verändert sich dadurch nicht, aber die Kreislaufbeschwerden und die Schwindelgefühle bessern sich.

Wer unter orthostatischen Beschwerden leidet, wenn er morgens aufsteht, bei dem genügt es meist schon, sich aus der Liegeposition langsam aufzusetzen. Hilfreich sind gleichzeitig kreislaufwirksame Übungen: So können Sie bereits im Liegen oder Sitzen den venösen Rückstrom aktivieren, indem Sie die Füße strecken und wieder zu sich heranziehen. Das aktiviert die Venenpumpe. Zwischen Liegen und Aufstehen können Sie auch eine zweiminütige Sitzphase einlegen.


Ausreichend trinken: Das sorgt dafür, dass das Gefäßsystem gut gefüllt ist

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Anschließend hilft ein Wechsel von warmer und kalter Temperatur. Wechselwarme Duschen sind hier eine gute Möglichkeit. Wenn die Überwindung zu groß ist, reicht es, die Beine bis hinauf zum Gesäß abwechselnd warm und kalt abzubrausen. Vorsicht: Wer ein Venen- oder Herzleiden hat, sollte vorher sicherheitshalber den Arzt um Rat fragen, ob etwas gegen eine derartige Behandlung spricht! 

Patienten mit Krampfadern sollten ihre Kompressionsstrümpfe anziehen, um das Versacken des Blutes in den Beinen zu verhindern. Eine Tasse schwarzer Tee oder Kaffee kann ebenfalls hilfreich sein. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um die Beschwerden zu lindern. Gesunde Personen sollten etwa zwei Liter Flüssigkeit pro Tag aufnehmen. Wer wassertreibende Wirkstoffe einnimmt, die oft auch in rezeptfreien "Venenmitteln" enthalten sind, oder an einer Herz- oder Nierenerkrankung leidet, sollte mit seinen Arzt darüber sprechen, welche Flüssigkeitszufuhr für ihn angemessen ist.


Unsere Experte: Professor Dr. Achim Weizel

W&B/privat

nach obenBeratender Experte

Professor Dr. Achim Weizel ist Internist und Gastroenterologe. Er war viele Jahre internistischer Chefarzt am Diakoniekrankenhaus in Mannheim (Akademisches Krankenhaus der Universität Heidelberg). Er ist seit Jahrzehnten auf dem Gebiet des Fettstoffwechsels tätig. Seine Ausbildung erfolgte an der Klinik von Professor Schettler in Heidelberg und in den USA. Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Fettstoffwechelstörungen und ihren Folgeererkrankungen (DGFF) früher "Lipid-Liga".


Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



Bildnachweis: W&B/Martin Ley, W&B/Forster & Martin, W&B/privat, Jupiter Images GmbH/French Photographers only, Stockbyte/ RYF, W&B/Winfried Fischer, Shutterstock/Alexsander Raths, W&B/Bernhard Limberger
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