Der Arzt prüft, ob der Patient Kälte- und Wärmereize auseinander halten kann.
Zusammenfassung:
Eine Polyneuropathie ist eine Erkrankung der peripheren Nerven, bei der motorische, sensible oder vegetative Nervenfasern beeinträchtigt sein können. Sie äußert sich vor allem in den Beinen und Händen, wo die Beschwerden strumpfartig bzw. handschuhartig auftreten. Es beginnt oft mit einem Kribbeln und eingeschlafenen Füßen. Dann folgt ein starkes Brennen. Reize wie heiß oder kalt hingegen werden kaum mehr wahrgenommen. Manchmal können sich schwere Geschwüre bilden, die im Extremfall eine Amputation des Fußes notwendig machen.
Es gibt an die 600 verschiedene Ursachen für Polyneuropathien, die von Infektionskrankheiten, erworbenen Krankheiten und Erbkrankheiten über Vergiftungen bis zu Mangelernährung reichen.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. In einigen Fällen bilden sich Polyneuropathien langsam zurück - so wie sie langsam gekommen sind.
| Eine Polyneuropathie (Neuropathie) ist eine Erkrankung peripherer Nerven, also der Nerven, die entlegene Teile des Körpers versorgen. Demnach sind vor allem Füße und Hände davon betroffen. Die Häufigkeit von Polyneuropathien liegt ungefähr bei 40/100.000 Einwohner. Bedingt durch die verschiedenen Ursachen kann sie regional relativ stark schwanken. Polyneuropathien können in jedem Alter auftreten. Wann, hängt von der Ursache ab. |
| Letzte Aktualisierung: 13.03.2007 (Inge Smolek) |
Quelle: surfmed;
13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
W&B/ Susanne Kracke
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