Die Krankheit annehmen: Liebevoll mit sich und der veränderten Haut umzugehen, fällt nicht immer leicht
Neurodermitis ist eine Erkrankung mit vielen Facetten und hat Auswirkungen nicht nur auf die Patienten selbst. Außenstehende reagieren nicht selten mit Ablehnung oder gar Ekel auf die Hautsymptome und lassen dies die Patienten auch spüren.
Eltern geraten an den Rand der Verzweiflung, wenn ihr Kind laufend an den ohnehin schon offenen Wunden kratzt, nachts nicht schlafen kann und tagsüber quengelig und unkonzentriert ist. Die regelmäßige Hautpflege ist zeitaufwändig, Ernährungsanpassungen stellen eine zusätzliche Belastung dar. Und über allem steht die bange Frage, wie es mit der Erkrankung weitergehen wird.
Wichtig ist es dann, Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Hierzu kann der Arzt den Anstoß geben, allerdings müssen Betroffene auch selbst aktiv werden. Angebote gibt es zum Beispiel von den Krankenkassen, den Volkshochschulen und verschiedenen Organisationen, die spezielle Neurodermitis-Schulungen anbieten. Diese können Neurodermitis-Patienten und ihren Angehörigen helfen, trotz der Erkrankung eine hohe Lebensqualität aufrecht erhalten.
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13.09.2005, aktualisiert am 03.04.2012
Bildnachweis: W&B/Winfried Fischer
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