Vererbung spielt bei der Bereitschaft zu Allergien oder Neurodermitis eine große Rolle. Im Bild: DNS-Doppelhelix ("Erbgut in Molekülform")
Unter "Atopie" (griechisch: "am falschen Platz", "außergewöhnlich") verstehen Experten eine Veranlagung zur Überreaktion des Organismus auf bestimmte Reize oder Stoffe aus der Umwelt. Vererbt wird also nicht die Hautkrankheit selbst, vielmehr scheint ein Defekt mehrerer Gene die Betroffenen für eine allergische Reaktion empfänglich zu machen. Das kann sich in einer Neurodermitis zeigen, aber auch in Heuschnupfen oder Asthma. Oftmals werden die Betroffenen von mehreren dieser Krankheiten aus dem atopischen Formenkreis geplagt. Dies gilt besonders für Kinder, die zum Beispiel im Kleinkindalter von einer Neurodermitis betroffen sind und zusätzlich oft auch eine Nahrungsmittelallergie haben.
Die Allergieneigung nimmt mit dem Lebensalter ab, und damit auch die Neurodermitis.
Prof. Dr. med. Margitta Worm
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12.04.2007, aktualisiert am 25.07.2011
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