Zur Basispflege empfehlen sich rückfettende Cremes oder Salben, die je nach Verträglichkeit Harnstoff enthalten können (zum Beispiel 5 Prozent Urea). Solche Cremes sind nur bei den wenigsten Krankenkassen rückerstattungsfähig.
Bei Auftreten von Entzündungszeichen der Haut (Rötung und Juckreiz) sollte möglichst frühzeitig mit einer entzündungshemmenden Behandlung begonnen werden. Neben den topischen Kortikosteroiden (in entsprechenden Cremes oder Salben zur örtlichen Anwendung auf der Haut enthalten) sind auch neuere entzündungshemmende Stoffe wie die sogenannten Calcineurinhibitoren (Tacrolimus und Pimecrolimus) hochwirksam. Diese gelten für Patienten ab zwei Jahren als zugelassene Arzneimittel; die Kosten dafür werden daher von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Zudem haben sie den Vorteil, dass sie nicht die von vielen Patienten gefürchteten Nebenwirkungen des Kortisons haben, etwa das Ausdünnen der Haut.
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
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