Blick ins Auge: Der Sehnerv (rechts oben) bündelt rund eine Million Nervenfasern, die von der Netzhaut kommen und zum Gehirn ziehen
| Je nach Ort der Erkrankung des Sehnervs kommt die Entzündung des Sehnerven als Papillitis (der Sehnervenkopf entzündet sich) oder als Retrobulbäre Neuritis (der weiter hinten liegende Anteil des Sehnervs ist entzündet) vor. Bei der Erkrankung des Sehnervs entsteht eine Schwellung (Ödem) der Nervenfasern am Sehnervenkopf. Meist geht auch eine Störung der Durchblutung mit den Erkrankungen einher. Das führt zu einer Schädigung des Sehnerven mit Einschränkungen der Sehkraft, die bis zur Erblindung führen kann. Die Sehnervenentzündung ist meist einseitig. Die Sehnervenentzündung gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Sehnervs. Betroffen sind meist Erwachsene zwischen dem 20. und 45. Lebensjahr, Frauen erkranken häufiger als Männer. Bei 20 bis 40 Prozent aller Personen mit einer Neuritis entwickelt sich in der Folge eine Gehirnentzündung. |
Quelle: surfmed;
13.09.2005, aktualisiert am 04.05.2009
W&B/ Szczesny
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