Eine Nasennebenhöhlenentzündung lässt sich nicht immer verhindern. Doch es gibt Möglichkeiten, das Erkrankungsrisiko zu senken:
Nicht rauchen
Rauchen schadet – nicht zuletzt den Schleimhäuten in Nase und Rachen. Wer auf Zigaretten verzichtet, senkt langfristig auch sein Infektrisiko. Hat man sich eine Erkältung eingefangen, sollte man auf jeden Fall mit dem Rauchen pausieren.
Richtig schnäuzen
Auch beim Naseputzen kann man Fehler machen. Wer beim Schnäuzen gleichzeitig auf beide Nasenhälften drückt und mit richtig viel Kraft ins Taschentuch "trompetet", der riskiert, dass das Sekret bis in die Nasennebenhöhlen zurückgepresst wird und dort den Weg für eine Entzündung bereitet. Ähnliches kann passieren, wenn das Niesen unterdrückt wird. Besser: Beim Naseputzen immer nur eine Nasenhälfte leicht zudrücken und den Schleim möglichst ohne viel Druck aus dem jeweils anderen Nasenloch hinausschnäuzen. Niesen lieber nicht unterdrücken, sondern am besten in ein Taschentuch, notfalls in den Ärmel niesen.
Auf Hygiene achten
In der "Erkältungszeit" helfen allgemeine Hygieneregeln, das Ansteckungsrisiko zu verringern: die Hände mit Seife waschen bevor man etwas isst oder das Gesicht berührt. Auch sollten Nasensprays oder Nasentropfen sollten nicht mit anderen geteilt und nach Abschluss der Behandlung entsorgt werden.
Ausreichend trinken
Wenn es draußen winterlich kalt ist und drinnen geheizt wird, trocknen die Schleimhäute in Nase und Rachen besonders leicht aus. Umso wichtiger ist es dann, den Körper mit genügend Flüssigkeit zu versorgen – etwa zwei Liter pro Tag sollten es sein. Ausnahme: Wer Vorerkrankungen wie eine Herzschwäche oder eine Nierenkrankheit hat, sollte die Trinkmenge besser mit dem Arzt absprechen.
Eine gesunde Lebensweise
... mit einer ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung, viel Bewegung, ausreichend Schlaf und der richtigen Portion Erholung stärkt den ganzen Organismus und damit auch das Immunsystem.
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13.09.2005, aktualisiert am 09.09.2011
Bildnachweis: W&B/Corbis GmbH/ RYF
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