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Nagelpilz: Spielen andere Krankheiten eine Rolle?

Welche inneren Erkrankungen fördern die Entstehung von Nagelpilz, und wann sollte danach gesucht werden?


Wunde Fußpunkte bei Diabetes: Haut- und Nagelschäden (1,4) durch angegriffene Gefäße (Durchblutungsstörungen) und Nerven (Gefühlsstörungen; Druckstellen z.B. werden vernachlässigt) (2,3,5).

Nagelpilz kann grundsätzlich jeden Menschen betreffen. Erkrankungen, die zu einer verschlechterten Durchblutung führen, etwa die arterielle Verschlusskrankheit (Arteriosklerose der Beingefäße) oder auch Krankheiten, bei denen das Immunsystem therapeutisch bewusst über einen längeren Zeitraum unterdrückt wird – zum Beispiel bei Rheuma und anderen Autoimmunerkrankungen oder nach einer Organverpflanzung –, können zum Entstehen von Nagelpilz beitragen. Eine typische Stoffwechselerkrankung, in deren Folge gehäuft Nagelpilzinfektionen auftreten, ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Sie führt häufig zu einer Störung der Mikrozirkulation (Blutfluss in den kleinsten Blutgefäßen, hier der Hände und Füße) und schwächt die Immunabwehr.

 

Prof. Dr. med. Margitta Worm

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
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surfmed/GesundheitPro; 13.04.2007, aktualisiert am 02.08.2011
Bildnachweis: W&B/ Möhle

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