Auch Myome können hormonell behandelt werden. Bestimmte Hormone (sogenannte GnRH-Analoga) hemmen die Ausschüttung von Östrogenen – weiblichen Geschlechtshormonen –, und können so die Myome verkleinern. Allerdings beginnen diese oft nach der Behandlung, sobald wieder genug Östrogen zur Verfügung steht, erneut zu wachsen.
Eine andere, noch nicht allgemein verankerte Therapiemöglichkeit ist die
Behandlung mit Progesteron-Antagonisten (Progesteron-Gegenspielern), die Myome ebenfalls verkleinern können.
Mit einer sogenannten Katheter-Embolisation lassen sich die Blutgefäße, die das Myom versorgen, verschließen. Auch dieses Verfahren stellt noch keine Routine dar.
Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss
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29.06.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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