Malignes Melanom: Ursachen und Risikofaktoren

Menschen mit heller, sonnenempfindlicher Haut sind besonders gefährdet, an einem Melanom zu erkranken
aktualisiert am 11.09.2013

Gesunde Bräune? Gibt es nicht. UV-Strahlung setzt unserer Körperhülle zu, erhöht das Risiko für Hautkrebs

PhotoDisc/RYF

Insbesondere in Australien aber auch in Mitteleuropa nimmt die Anzahl an neu aufgetretenen Melanomen in den letzten Jahrzehnten deutlich zu. In Mitteleuropa erkranken derzeit pro Jahr mehr als 20 von 100.000 Einwohnern neu an einem Melanom. Im Gegensatz dazu ist das Leiden in Bevölkerungen mit stärkerer Pigmentierung der Haut (Asiaten, Afrikaner) eine Seltenheit. Die Pigmente bieten einen gewissen Schutz vor der UV-Strahlung der Sonne.

Neben einer schwachen Pigmentierung der Haut gibt es weitere Risikofaktoren: Menschen mit vielen Muttermalen sind gefährdeter, an einem malignen Melanom zu erkranken, so das Ergebnis größerer Studien. Insbesondere sogenannte dysplastische Muttermale, die verschiedene Farbtöne aufweisen und asymmetrisch sind, besitzen ein erhöhtes Entartungsrisiko. Auch bei größeren angeborenen Muttermalen (ab circa 1,5 Zentimeter Durchmesser) besteht die Gefahr, dass sie im Laufe des Lebens entarten und sich zu einem malignen Melanom entwickeln.

Daneben spielen äußere Einflüsse eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit. Eine besondere Bedeutung kommt dem UV-Licht zu. Wie sich in einigen Studien gezeigt hat, erhöhen besonders Sonnenbrände in der Kindheit das Risiko für ein Melanom. Gefährdeter ist auch, wer nahe Verwandte hat, die an einem Melanom erkrankt sind.


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