Michael Grusa, Geschäftsführer des Vereins "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." (FSA) erklärt, warum und wie sich Pharmaunternehmen selbst Regeln geben
Gesundheit ist ein heikles Thema, mit dem sich nicht nur die Furcht des Patienten um sein Wohl und Wehe, sondern auch zahlreiche wirtschaftliche Interessen verbinden. Denn Arzt, Patient, Krankenkassen und Pharmaindustrie können ähnliche, aber auch sehr unterschiedliche Hoffnungen und Erwartungen in ein Medikament oder eine Therapie setzen. Damit im hart umkämpften Gesundheitsmarkt nicht unlautere Methoden an Boden gewinnen, wurde im Jahr 2004 der Verein "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." (FSA) gegründet.
Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den ethischen und transparenten Umgang zwischen Pharmaindustrie, Ärzten und Patientenorganisationen zu fördern. Warum dies notwendig ist und wie die freiwillige Selbstkontrolle funktioniert, erklärt der Geschäftsführer des FSA, Michael Grusa, in einem Interview.
www.apotheken-umschau.de; 18.02.2010, aktualisiert am 19.02.2010
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