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Beipackzettel von ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.

ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.
Präparat:
ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.
PZN:
12906409
Packungsgröße:
1 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Infusionslösungskonzentrat

Anbieter:

effect pharma GmbH
Schönefeld

Aktiver Wirkstoff:

  • Zoledronsäure-1-Wasser (4,26 mg pro 5 ml Konzentrat = 1 Glasflasche) = Zoledronsäure (4 mg pro 5 ml Konzentrat = 1 Glasflasche)

Sonstige Bestandteile:

  • Mannitol
  • Natrium citrat
  • Wasser für Injektionszwecke

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Wirkung

Wirkungsweise

Wirkungsweise beschreibt den Wirkungsmechanismus/die Wirkungsmechanismen des/der im Fertigarzneimittel enthaltenen Wirkstoffes/Wirkstoffe.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Zoledronsäure gehört zur Gruppe der Bisphosphonate. Zoledronsäure greift in den Knochenstoffwechsel ein und hemmt die Aktivität von Zellen, die im Körper am Abbau von Knochengewebe beteiligt sind (sog. Osteoklasten), was zu einem geringeren Verlust an Knochensubstanz führt. Durch die Hemmung des Knochenabbaus wird außerdem die aus den Knochen freigesetzte Calciummenge im Blut verringert.
Anwendung

Anwendungsgebiete von ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.

- Vorbeugung von skelettbezogenen Komplikationen infolge von Knochenmetastasen bei fortgeschrittener Tumorerkrankung
- Behandlung bei erhöhten Kalziumwerten aufgrund einer Tumorerkrankung
Gegenanzeigen

Gegenanzeigen von ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Phosphatmangel
- Blutarmut (Anämie)
- Kopfschmerzen
- Bindehautentzündung
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Knochenschmerzen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Schmerzen
- Nierenfunktionsstörung
- Fieber
- Grippeartige Erkrankung
- Müdigkeit
- Schüttelfrost
- Unwohlsein
- Flüchtige, spontane Hautrötung der Wangen mit Hitzegefühl (Flush)
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Erhöhter Blutharnstoff
- Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Überempfindlichkeit
- Rastlosigkeit (innere Unruhe)
- Ein- und Durchschlafstörung
- Schwindelgefühl
- Missempfindungen
- Störung des Geschmacksempfindens
- Taubheitsgefühl
- Erhöhte Berührungsempfindlichkeit
- Zittern
- Schläfrigkeit
- Verschwommenes Sehen
- Entzündung der Lederhaut am Auge (Skleritis)
- Augenhöhlenentzündung
- Bluthochdruck
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Rhythmusstörung des Herzens mit beschleunigtem Herzschlag im Vorhof (Vorhofflimmern)
- Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
- Ohnmachtsanfall
- Kreislaufprobleme
- Kurzatmigkeit
- Husten
- Verkrampfung der Bronchien
- Durchfall
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Verdauungsbeschwerden
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Mundtrockenheit
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautausschlag
- Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
- Fleckiger Hautausschlag (makulöser Hautauschlag)
- Schwitzen (Hyperhidrose)
- Muskelkrampf
- Untergang von Knochengewebe des Kiefers
- Akutes Nierenversagen
- Ausscheidung von Blut mit dem Urin (Hämaturie)
- Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Wassereinlagerung an Armen und Beinen (periphere Ödeme)
- Reaktion an der Einstichstelle der Infusion
- Schmerzen an der Einstichstelle der Infusion
- Reizung an der Einstichstelle der Infusion
- Schwellung an der Infusionsstelle
- Verhärtung an der Infusionsstelle
- Brustkorbschmerzen
- Gewichtszunahme
- Akute starke allergische Reaktion die mehrere oder alle Körpergebiete betrifft (Anaphylaxie)
- Kreislaufversagen durch eine allergische Reaktion (Anaphylaktischer Schock)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Erniedrigter Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesiämie)
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise zu ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Wechselwirkungen, Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Dosierung und Anwendungshinweise

Dosierung von ZOLEDRONSÄURE PhaRes 4 mg/5 ml Konz.z.H.e.Inf.-L.

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Vor und nach der Anwendung des Arzneimittels sollte eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gewährleistet sein.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Beschreibt die korrekte Anwendung des Arzneimittels und wie lange das Arzneimittel angewendet werden sollte/darf.
Art der Anwendung?
Nach der Zubereitung sollte die Anwendung nur durch Fachpersonal erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen, Veränderungen des Elektrolythaushaltes und zu einem verminderten Kalziumgehalt im Blut kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Aufbewahrung

Hinweise zur Aufbewahrung

Hinweise zur Aufbewahrung des Arzneimittels beim Endverbraucher, ggf. ergänzt um die Frist, innerhalb derer das Arzneimittel nach Anbruch verwendet werden darf.
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Bearbeitungsstand

Bearbeitungsstand

Datum der letzten Aktualisierung
12.02.2019
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Meine Medikamente

Bitte beachten Sie: Die Angaben können sich im Einzelfall von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Beachten Sie daher auch die Packungsbeilage Ihres Arzneimittels oder fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis oder Apotheke nach. Unsere Datenbank gibt hier nicht die Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel Ihres Medikaments finden. Die Informationen stammen aus der Datenbank der Avoxa-Mediengruppe, die auch Ihre Apotheke nutzt, und basieren auf dem Wirkstoff des ausgewählten Arzneimittels.

Quelle:  ABDATA Pharma-Daten-Service