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Beipackzettel von ZALASTA 10 mg Schmelztabletten

ZALASTA 10 mg Schmelztabletten
Präparat:
ZALASTA 10 mg Schmelztabletten
PZN:
9098012
Packungsgröße:
35 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Schmelztabletten

Anbieter:

TAD Pharma GmbH
Cuxhaven
www.tad.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Mannitol
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Crospovidon
  • Hyprolose, niedersubstituiert
  • Aspartam

Weitere Bestandteile

  • Phenylalanin
  • Calciumtrimetasilicat
  • Magnesium stearat

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Wirkung

Wirkungsweise

Wirkungsweise beschreibt den Wirkungsmechanismus/die Wirkungsmechanismen des/der im Fertigarzneimittel enthaltenen Wirkstoffes/Wirkstoffe.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hat eine antipsychotische und sedierende Wirkung. Die Wirkstoffgruppe der atypischen Neuroleptika, zu denen Olanzapin gehört, dämpft psychomotorische Erregungszustände und verringert Spannungen, Wahn, Halluzinationen, Denkstörungen und Ich-Störungen. Zusätzlich werden z. B. die Erregbarkeit und die Stimmungslage günstig beeinflusst.
Anwendung

Anwendungsgebiete von ZALASTA 10 mg Schmelztabletten

- Behandlung der Schizophrenie
- Vorbeugung und Behandlung von manisch-depressiven Phasen
Gegenanzeigen

Gegenanzeigen von ZALASTA 10 mg Schmelztabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Engwinkelglaukom

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ZALASTA 10 mg Schmelztabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Gewichtszunahme
- Schläfrigkeit
- Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks
- erhöhter Plasmaprolaktinspiegel
- erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen
- Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen
- Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen
- erhöhter Cholesterinspielgel
- erhöhter Blutzuckerspiegel
- erhöhte Blutfettwerte
- erhöhte Zuckerwerte im Urin
- Zunahme des Appetits
- Schwindel
- motorische Unruhe
- Symptome der Parkinsonschen Krankheit
- Bewegungsstörungen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Erhöhung von Leberenzymen, insbesondere bei Behandlungsbeginn
- Ausschlag
- Gelenkschmerzen
- erektile Dysfunktion
- erniedrigte Libido
- allgemeine Schwäche
- Müdigkeit
- Wassereinlagerungen
- Fieber
- Veränderung der Blutwerte
- immunologische Überempfindlichkeit
- Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankeit
- Krampfanfälle
- Blickkrämpfe
- Gedächtnisstörungen
- Sprachstörungen
- Pulserniedrigung
- Abweichungen im EKG
- Thromboembolie
- Lungenembolie
- Venenthrombose
- Nasenbluten
- Blähungen
- Lichtüberempfindlichkeitsreaktionen
- Haarausfall
- Blasenschwäche
- Harnverhalt
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Menstruationsstörungen
- Brustvergrößerungen
- Milchabsonderung aus der Brust
- Brustbildung beim Mann

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise zu ZALASTA 10 mg Schmelztabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Wechselwirkungen, Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Wechselwirkungen zwischen "ZALASTA 10 mg Schmelztabletten" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf alkoholische Getränke und Speisen, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.

Wenn Sie Ihre Rauchgewohnheiten ändern, kann die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst werden. Bitte achten Sie auf Ihren Konsum von Tabakprodukten und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Dosierung und Anwendungshinweise

Dosierung von ZALASTA 10 mg Schmelztabletten

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Behandlung der Schizophrenie:

Schizophrenie - Anfangsdosis:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Schmelztablette / 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von den Mahlzeiten

Vorbeugung des Wiederauftretens von manisch-depressiven Phasen:

Manisch-depressive Phasen - Anfangsdosis:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Schmelztablette / 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von den Mahlzeiten

Behandlung von manisch-depressiven Phasen:

Als Kombinationsbehandlung von manisch-depressive Phasen - Anfangsdosis:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Schmelztablette / 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von den Mahlzeiten

Anwendungshinweise

Beschreibt die korrekte Anwendung des Arzneimittels und wie lange das Arzneimittel angewendet werden sollte/darf.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Legen Sie das Arzneimittel zum Einnehmen auf die Zunge, wo es sich durch den Speichel im Mund schnell auflöst. Die Einnahme kann mit oder ohne Flüssigkeit erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Pulsbeschleunigung, Unruhe, Aggressivität, Sprachstörungen, Bewegungsstörungen und Bewusstseinsverminderungen, die von Sedierung bis hin zum Koma reichen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Aufbewahrung

Hinweise zur Aufbewahrung

Hinweise zur Aufbewahrung des Arzneimittels beim Endverbraucher, ggf. ergänzt um die Frist, innerhalb derer das Arzneimittel nach Anbruch verwendet werden darf.
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
  - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
  - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!

Bearbeitungsstand

Bearbeitungsstand

Datum der letzten Aktualisierung
06.06.2019
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Meine Medikamente

Bitte beachten Sie: Die Angaben können sich im Einzelfall von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Beachten Sie daher auch die Packungsbeilage Ihres Arzneimittels oder fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis oder Apotheke nach. Unsere Datenbank gibt hier nicht die Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel Ihres Medikaments finden. Die Informationen stammen aus der Datenbank der Avoxa-Mediengruppe, die auch Ihre Apotheke nutzt, und basieren auf dem Wirkstoff des ausgewählten Arzneimittels.

Quelle:  ABDATA Pharma-Daten-Service