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Beipackzettel von SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten

SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten
Präparat:
SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten
PZN:
790864
Packungsgröße:
300 Stück (N3)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig

Anbieter:

EurimPharm Arzneimittel GmbH
Saaldorf-Surheim
www.eurim.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Povidon
  • Maisstärke
  • Magnesium stearat
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellacefat

Weitere Bestandteile

  • Propylenglycol
  • Macrogol 2500
  • Glycerolmonostearate
  • Talkum
  • Carnaubawachs
  • Wachs, gebleichtes

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Wirkung

Wirkungsweise

Wirkungsweise beschreibt den Wirkungsmechanismus/die Wirkungsmechanismen des/der im Fertigarzneimittel enthaltenen Wirkstoffes/Wirkstoffe.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hemmt Entzündungen. Er unterdrückt die Bildung von Botenstoffen, die im Körper maßgeblich bei der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind.
Anwendung

Anwendungsgebiete von SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten

- Chronische Polyarthritis
- Juvenile Arthritis (jugendliche Form der chronischen Gelenkentzündung)
Gegenanzeigen

Gegenanzeigen von SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Darmverschluss
- Erkrankungen der Blut bildenden Organe, zum Beispiel des Knochenmarks
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Veränderungen des Blutbildes, wie:
  - Abnahme der weißen Blutkörperchen
  - Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Veranlagung)
- Asthma bronchiale
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Erbrechen
  - Durchfälle
  - Blähungen
  - Bauchschmerzen
  - Geschmacksstörungen
  - Appetitlosigkeit
  - Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Benommenheit
- Konzentrationsstörungen
- Schlaflosigkeit
- Depressionen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Bindehautentzündung
- Nervenschädigungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  - Juckreiz
  - Hautausschlag
  - Nesselausschlag
- Bluthochdruck
- Herzklopfen
- Husten
- Asthma bronchiale
- Anfälle von Atemnot
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
  - Anämie (Blutarmut)
  - Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
  - Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
  - Methämoglobinämie (vermind. Sauerstofftransport der roten Blutkörperchen)
  - Panzytopenie (Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen)
  - Agranulozytose (stark verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen) erste Anzeichen sind grippeähnliche Symptome, wie: Fieber, Halsschmerzen, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen; bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen.
- Gelenkschmerzen
- Fieber
- Allgemeine Schwäche

Da die Zeugungsfähigkeit des Mannes während der Behandlungszeit abnehmen kann, sollten Sie sich bei Kinderwunsch an Ihren Arzt wenden.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise zu SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Wechselwirkungen, Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Dosierung und Anwendungshinweise

Dosierung von SALAZOPYRINE Ra magensaftresistente Tabletten

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

In Absprache mit Ihrem Arzt könnte, abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, die Dosierung folgendermaßen aussehen:

1. Therapiewoche:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Tablette / 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: abends, nach der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

2. Therapiewoche:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Tablette / 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens und abends, nach der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

3. Therapiewoche:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 bzw. 2 Tabletten / 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: 1 Tablette morgens und 2 Tabletten abends, nach der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

Ab der 4. Therapiewoche:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 2 Tabletten / 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens und abends, nach der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosierung erhöht werden.

Für Kinder ab 6 Jahren wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Anwendungshinweise

Beschreibt die korrekte Anwendung des Arzneimittels und wie lange das Arzneimittel angewendet werden sollte/darf.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen sowie zu Kopfschmerzen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Bearbeitungsstand

Bearbeitungsstand

Datum der letzten Aktualisierung
08.08.2016
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Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation, die Ihrem Medikament beiliegt, vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:  Informationsgrundlage ist das Datenangebot von ABDATA Pharma-Daten-Service