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Beipackzettel von OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er

OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er
Präparat:
OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er
PZN:
473649
Packungsgröße:
1 Packung
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Kombipackung

Anbieter:

Strathmann GmbH & Co. KG
Hamburg
www.strathmann.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Glycerol rosinat, hydriert
  • Rizinusöl, hydriertes
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000

Weitere Bestandteile

  • Magnesium stearat
  • Methylcellulose
  • Titandioxid
  • Hartparaffin
  • Eisenoxide und -hydroxide
  • DL-α-Tocopherol
  • Äpfelsäure
  • Gelatine
  • Maisstärke
  • Maltodextrin
  • Natriumcarbonat
  • Natrium cyclamat
  • Natriumhydrogencarbonat
  • Saccharin natrium
  • Natrium-Ion
  • Sojaöl, partiell hydriert
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Saccharose
  • Citronensäure
  • Zitronen-Aroma

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er" zu erfahren.

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Wirkung

Wirkungsweise

Wirkungsweise beschreibt den Wirkungsmechanismus/die Wirkungsmechanismen des/der im Fertigarzneimittel enthaltenen Wirkstoffes/Wirkstoffe.
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Calciumcarbonat: Der Wirkstoff Kalzium stellt einen wichtigen Baustein des Knochengerüstes dar. Ist zu wenig Kalzium im Körper vorhanden, kann der Knochen nicht richtig aufgebaut werden und verliert an Festigkeit.Colecalciferol (Vitamin D3): Der Wirkstoff greift in der Proteinherstellung ein. Er löst die Bildung eines Proteins aus, welches Kalzium an sich bindet und an die Blutbahn abgibt. Auf diesem Wege wird der Blutkalziumspiegel erhöht, dieses Kalzium steht dann wiederum für den Knochenaufbau zur Verfügung.Natriumfluorid: Der Wirkstoff enthält das essentielle Spurenelement Fluor, welches in Zahnschmelz und Knochen eingelagert wird und den Aufbau neuer Knochensubstanz fördert. Weiterhin werden die Zahnoberflächen unempfindlicher gegen Säureeinwirkung. Die Substanz wirkt prophylaktisch gegen Karies und Osteoporose
Anwendung

Anwendungsgebiete von OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er

- Behandlung der Osteoporose
Gegenanzeigen

Gegenanzeigen von OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erhöhter Kalziumwert
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Nebenschilddrüsenüberfunktion (Hyperparathyreoidismus)
- Vitamin D-Überdosierung
- Immunstörung durch Knochenkrebs (Hypogammaglobulinämie)
- Knochenmetastasen
- Nierensteinleiden (Anamnese)
- Kalkablagerungen in der Niere
- Osteoporose durch Ruhigstellung oder Inaktivität

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Erhöhter Kalziumwert
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Sodbrennen
- Völlegefühl
- Blähungen
- Gelenkschmerzen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise zu OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Wechselwirkungen, Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Cyclamat (E-Nummer E 952)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

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Wechselwirkungen zwischen "OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte halten Sie einen zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden zwischen dem Genuss von calciumhaltigen Nahrungsmitteln (zum Beispiel Milch, Joghurt, Quark, Käse, calciumhaltiges Trinkwasser) und der Einnahme des Arzneimittels ein. Nehmen Sie das Arzneimittel mit calciumarmen Leitungs- oder Mineralwasser ein. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Dosierung und Anwendungshinweise

Dosierung von OSSOFORTIN plus Brausetbl.+Retardtbl.60er

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Brausetablette / 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens unabhängig von der Mahlzeit
  • Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Retardtablette / 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: abends nach der Mahlzeit

Lassen Sie sich zur Dosierung von ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Beschreibt die korrekte Anwendung des Arzneimittels und wie lange das Arzneimittel angewendet werden sollte/darf.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Brausetablette: Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas). Retardtablette: Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Erfahrungsgemäß ist eine Behandlungsdauer von mindestens 2 Jahren erforderlich.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Speichelfluss, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, einer Übererregbarkeit des Nervensystems, Krämpfen, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, sowie zu Blutdruckabfall und Herzschwäche bis hin zu einer Atemdepression kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Aufbewahrung

Hinweise zur Aufbewahrung

Hinweise zur Aufbewahrung des Arzneimittels beim Endverbraucher, ggf. ergänzt um die Frist, innerhalb derer das Arzneimittel nach Anbruch verwendet werden darf.
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
  - vor Hitze geschützt
  - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
  - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 12 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
  - bei Raumtemperatur
  - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
  - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für die Brausetabletten. Für die Retardtabletten gilt das aufgedruckte Verfalldatum.
Bearbeitungsstand

Bearbeitungsstand

Datum der letzten Aktualisierung
31.01.2018
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Bitte beachten Sie: Die Angaben können sich im Einzelfall von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Beachten Sie daher auch die Packungsbeilage Ihres Arzneimittels oder fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis oder Apotheke nach. Unsere Datenbank gibt hier nicht die Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel Ihres Medikaments finden. Die Informationen stammen aus der Datenbank der Avoxa-Mediengruppe, die auch Ihre Apotheke nutzt, und basieren auf dem Wirkstoff des ausgewählten Arzneimittels.

Quelle:  ABDATA Pharma-Daten-Service