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Beipackzettel


Beipackzettel von ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg.

Verpackungsbild(Packshot) von ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg.
Präparat:
ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg.
PZN:
2063619
Packungsgröße:
2X250 Milligramm (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Trockensubstanz ohne Lösungsmittel

Anbieter:

CC-Pharma GmbH
Densborn
www.cc-pharma.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Maltose
  • Natriumdihydrogenphosphat-1-Wasser
  • Natriumchlorid
  • Natrium-Ion

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg." zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Abatacept gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva. Abatacept unterdrückt die Aktivierung der T-Zellen (T-Lymphozyten), einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im körpereigenen Immunsystem spielen. Durch die Hemmung der Aktivierung von T-Zellen soll die Daueraktivierung des Immunsystems und die Produktion von Stoffen, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind, reduziert werden.
Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
- Mittelschwere bis schwere aktive rheumatoide Arthritis
- Schwere hochaktive rheumatoide Arthritis
- Mittelschwere bis schwere juvenile Arthritis (Chronische Gelenkentzündung bei Kindern und Jugendlichen)

Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
- Aktive Psoriasis-Arthritis

Dosierung und Anwendung

Dosierung von ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg.

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg.

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Schwere unbehandelte Infektionen
  • Blutvergiftung
  • Infektionen infolge eines geschwächten Immunsystems


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg.

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ORENCIA 250 mg Plv.f.e.Konz.z.Herst.e.Inf.-Lsg.

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Infektion der oberen Atemwege
  • Infektiöse Luftröhrenentzündung
  • Nasen-Rachen-Entzündung
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Infektion der unteren Atemwege
  • Entzündung der Bronchien
  • Infektion der Harnwege
  • Herpesvirus-Infektion
  • Herpes (HSV-Infektion)
  • Herpes im Mund
  • Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
  • Lungenentzündung
  • Grippe
  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit
  • Bluthochdruck
  • Blutdruckanstieg
  • Husten
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Geschwür im Mund
  • Entzündung der Mundschleimhaut mit Bläschen
  • Erbrechen
  • Leberfunktionsstörungen
  • Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
  • Hautausschlag
  • Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
  • Erschöpfung
  • Allgemeine Schwäche
  • Reaktion an der Einstichstelle
  • Reaktion des gesamten Körpers auf die Injektion
  • Zahninfektion
  • Nagelpilz
  • Blutvergiftung
  • Infektionen des Haltungs- und Bewegungsapparates
  • Eiteransammlung (Abszess) an der Haut
  • Nierenbeckenentzündung
  • Schnupfen
  • Entzündung des Ohres
  • Weißer Hautkrebs
  • Gutartige Hautwucherung
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Überempfindlichkeit
  • Depression
  • Angstgefühl
  • Ein- und Durchschlafstörung
  • Schlaflosigkeit
  • Migräne
  • Missempfindungen
  • Bindehautentzündung
  • Trockene Augen
  • Verminderte Sehschärfe
  • Drehschwindel
  • Herzklopfen
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Langsamer Puls (Bradykardie)
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Hitzewallung
  • Flüchtige, spontane Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
  • Gefäßentzündung (Vaskulitis)
  • Blutdruckabfall
  • Akute Exazerbation einer chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Verkrampfung der Bronchien
  • Pfeifende Atemgeräusche
  • Kurzatmigkeit
  • Engegefühl in der Kehle
  • Magenschleimhautentzündung
  • Neigung zu Blutergüssen
  • Trockene Haut
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Juckreiz
  • Nesselausschlag
  • Schuppenflechte
  • Hautentzündung mit Knötchen- und Pustelbildung (Akne vulgaris)
  • Entzündliche Hautrötung (Erythem)
  • Schwitzen
  • Gelenkschmerzen
  • Schmerzen in Armen und Beinen
  • Ausbleibende Monatsblutung
  • Verlängerte Monatsblutung
  • Grippeartige Erkrankung
  • Gewichtszunahme


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Aufbewahrung
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Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • im Kühlschrank
    • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)

aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!


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Letzte Aktualisierung:

13.02.2020

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service