Beipackzettel

Ibuprofen Fair-Med Healthcare 600mg Filmtabletten

Präparat: Ibuprofen Fair-Med Healthcare 600mg Filmtabletten
PZN: 10097325
Packungsgröße: 10 Stück (Normpackung)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform : Filmtabletten

Anbieter:
Fair-Med Healthcare GmbH
Dorotheenstraße 48
Hamburg 22301
Tel.: 040 30085678-0
Fax: 040 30085678-20
Email: info@fair-med.eu
Homepage: www.fair-med.eu
Aktiver Wirkstoff:
  • Ibuprofen (600 mg pro Stück)
Sonstige Bestandteile:
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Hypromellose
  • Lactose 1-Wasser
  • Macrogol 400
Weitere Bestandteile

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Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Ibuprofen Fair-Med Healthcare 600mg Filmtabletten

  • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Medikamenten, die nicht-steroidale Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Symptome Schmerz und Entzündung lindern.
  • Das Arzneimittel wird zur symptomatischen Behandlung von Schmerz und Entzündung bei Arthritiden (z. B. rheumatoide Arthritis), bei Reizzuständen bei degenerativen arthrotischen Erkrankungen (z. B. bei Arthrosen) und bei schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen nach Weichteilverletzungen angewendet.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Ibuprofen Fair-Med Healthcare 600mg Filmtabletten

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in der Vergangenheit nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmedikamenten (NSAR) mit Atemnot, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Schwellungen oder Nesselsucht reagiert haben
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, koronarer Herzerkrankung oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen
    • bei schwerer Austrocknung (Dehydratation) (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitszufuhr)
    • während der letzten drei Schwangerschaftsmonate
    • wenn der Patient ein Kind oder Jugendlicher ist.

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
      • bei bestimmten Hauterkrankungen (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose). Bei schweren Hautreaktionen, wie exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom oder toxischer epidermaler Nekrolyse. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer allergischen Reaktion sollte das Präparat sofort abgesetzt werden
      • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie)
      • bei bestehender oder früherer gastrointestinaler Erkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn)
      • wenn Sie schon einmal hohen Blutdruck und/oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz) hatten
      • wenn Sie unter eingeschränkter Nierenfunktion leiden
      • wenn Sie eine Lebererkrankung haben
      • unmittelbar nach größeren chirurgischen Eingriffen
      • wenn Sie unter Asthma oder einer allergischen Erkrankung leiden oder in der Vergangenheit daran erkrankt waren, weil Kurzatmigkeit auftreten kann
      • wenn Sie unter Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da ein erhöhtes Risiko für das Auftreten allergischer Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen können sich äußern als Asthmaanfälle (so genanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Nesselsucht.
      • es wird empfohlen, die Anwendung des Arzneimittels während einer Windpockenerkrankung (Varizellen) zu vermeiden
      • Arzneimittel wie dieses sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer nicht
      • wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen haben könnten (z. B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen
      • wenn Sie unter Gerinnungsstörungen leiden
      • Bei länger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle Ihrer Leberwerte, der Nierenfunktion, sowie des Blutbildes erforderlich
      • Die Anwendung in Kombination mit NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer, erhöht das Risiko für Nebenwirkungen und sollte vermieden werden
    • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen.
    • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere die Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu schweren dauerhaften Nierenschädigungen führen. Das Risiko kann bei einer körperlichen Belastung, die mit Salzverlust und Dehydratation einhergeht, erhöht sein. Dies sollte deshalb vermieden werden.
    • Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
    • NSAR können die Symptome von Infektionen oder Fieber maskieren.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Ibuprofen hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und auf die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Da bei der Einnahme von hohen Dosen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel (häufig) und Sehstörungen (gelegentlich) auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dieser Effekt wird durch den gleichzeitigen Konsum von Alkohol verstärkt.

Schwangerschaftshinweis

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft ein.
  • Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft, außer auf Anweisung Ihres Arztes.
  • Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit eingesetzt werden, wenn es in der empfohlenen Dosis über die kürzest mögliche Zeitdauer genommen wird.
  • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Gebärfähigkeit bei Frauen beeinträchtigen können. Die Anwendung dieses Arzneimittels wird für Frauen nicht empfohlen, die versuchen, schwanger zu werden. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.
Dosierung

Dosierung von Ibuprofen Fair-Med Healthcare 600mg Filmtabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis:
    • Die Dosierung von Ibuprofen erfolgt auf der Basis von Alter und Körpergewicht des Patienten. Der empfohlene Dosisbereich für Erwachsene beträgt 1200 mg bis 2400 mg Ibuprofen pro Tag. Die maximale Einzeldosis sollte 800 mg Ibuprofen nicht überschreiten.
    • Erwachsene:
      • Die übliche Dosis beträgt 600 mg Ibuprofen verteilt über den Tag in 3 Dosen. Bei einigen Patienten kann eine Erhaltungsdosis von 600 mg oder 1200 mg Ibuprofen pro Tag wirksam sein. Ihr Arzt kann die Dosis - je nachdem, weswegen er Sie behandelt - erhöhen, allerdings sollten nicht mehr als maximal 2400 mg Ibuprofen täglich, aufgeteilt in 4 Dosen, eingenommen werden.
      • Einzeldosis: 600 mg Ibuprofen (1 Tablette)
      • Maximale Tagesdosis: 1200 - 2400 mg Ibuprofen (2 - 4 Tabletten)
    • Kinder und Jugendliche:
      • Dieses Arzneimittel ist bei Kindern und Jugendlichen kontraindiziert.
    • Ältere Patienten
      • Bei älteren Patienten, die für Nebenwirkungen anfälliger sind und ein erhöhtes Risiko für potenziell tödliche Magen-Darm-Blutungen, -Geschwüre oder -Durchbrüche haben, ist bei der Anwendung von NSAR besondere Vorsicht geboten. Falls eine Behandlung als notwendig erachtet wird, sollte die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet werden. Der Behandlungsverlauf sollte regelmäßig überprüft werden. Bei ausbleibendem Behandlungserfolg oder auftretenden Unverträglichkeiten sollte die Behandlung abgesetzt werden.
    • Eingeschränkte Nierenfunktion
      • Bei Patienten mit leicht oder mäßig eingeschränkter Nierenfunktion sollte die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet und die Nierenfunktion überwacht werden
    • Eingeschränkte Leberfunktion
      • Bei Patienten mit leicht oder mäßig eingeschränkter Leberfunktion sollte die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet und die Leberfunktion überwacht werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Bei rheumatischen Erkrankungen kann die Anwendung des Arzneimittels über einen längeren Zeitraum erforderlich sein. Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange die Behandlung durchgeführt wird.
  • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch myoklonische Krämpfe) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Darüber hinaus sind Magen-Darm-Blutungen und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich. Ferner kann es zu einem Abfall des Blutdrucks, verminderter Atmung (Atemdepression) und einer blauen Verfärbung der Haut und Schleimhäute (Zyanose) kommen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Trotzdem können bei Ihnen die für NSAR bekannten Nebenwirkungen (siehe unten) auftreten. Falls dies der Fall ist, oder Sie Bedenken haben, dann beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und sprechen Sie so schnell als möglich mit Ihrem Arzt. Ältere Patienten, die dieses Arzneimittel einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für Probleme im Zusammenhang mit Nebenwirkungen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Nebenwirkungen können sein:
    • Infektionen
      • Sehr selten: In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen. Im Zusammenhang mit der Anwendung von bestimmten Schmerzarzneimittel (NSAR) ist eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. nekrotisierende Fasziitis) beschrieben worden.
      • Wenn während der Einnahme des Arzneimittels Anzeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Es ist zu prüfen, ob die Indikation für eine antiinfektiöse/antibiotische Therapie vorliegt. Die Symptomatik einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung wurde unter Ibuprofen beobachtet. Prädisponiert scheinen Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE, Mischkollagenose) zu sein.
    • Erkrankungen des Blutes
      • Sehr selten: Störungen der Blutbildung - erste Anzeichen dafür sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln muss unterbleiben.
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken, sowie Asthmaanfälle. Sie müssen die Einnahme des Arzneimittels abbrechen und umgehend Ihren Arzt informieren.
      • Sehr selten: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen - Anzeichen dafür können sein: Schwellung des Gesichts, der Zunge und des Rachens, Kurzatmigkeit, Herzjagen, Blutdruckabfall, schwerer Schock. Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei der Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Sehr selten: Psychotische Reaktionen, Depression, Halluzinationen
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Häufig: Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
    • Augenerkrankungen
      • Gelegentlich: Sehstörungen
    • Erkrankungen des Ohrs und Gleichgewichtsstörungen
      • Selten: Tinnitus
    • Herzerkrankungen
      • Sehr selten: Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt, Ödem, Bluthochdruck und Kreislaufversagen wurden im Zusammenhang mit hochdosierter NSAR-Behandlung berichtet
    • Gefäßerkrankungen
      • Sehr selten: arterieller Bluthochdruck (Hypertonie)
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
      • Sehr häufig: Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.
      • Häufig: Magen-Darm-Geschwüre, möglicherweise mit Blutung und Durchbruch, Entzündung der Magenschleimhaut mit Geschwüren, Verschlimmerung einer bestehenden Colitis ulcerosa und Morbus-Crohn-Erkrankung.
      • Gelegentlich: Gastritis
      • Sehr selten: Ösophagitis, Pankreatitis, Ausbildung von intestinalen, diaphragmaartigen Strikturen.
      • Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sich sofort an einen Arzt wenden.
    • Lebererkrankungen
      • Sehr selten: Leberfunktionsstörungen (erstes Anzeichen kann eine Verfärbung der Haut sein), Leberschäden insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht (Ikterus)
    • Erkrankungen der Haut
      • Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung, (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-syndrom), Haarausfall (Alopezie).
    • Erkrankungen der Nieren
      • Gelegentlich: Verminderung der Harnausscheidung und vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion); Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) und Harntrübung (nephrotisches Syndrom); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis) die zu einem akuten Nierenversagen führen kann. Sollte eines der oben genannten Symptome oder ein allgemeines Unwohlsein auftreten, brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort ab und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, weil dies die ersten Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein können.
      • Selten: Arzneimittel wie dieses können zu Erkrankungen der Nieren führen. Schmerzen in der Nierengegend und/oder Bauchschmerzen, Blut im Harn und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung sein (Papillennekrosen). Selten können auch erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut auftreten.
    • Arzneimittel wie dieses sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen "Ibuprofen Fair-Med Healthcare 600mg Filmtabletten" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Ibuprofen Fair-Med Healthcare 600mg Filmtabletten" kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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