Beipackzettel

Grippostad C Stickpack

Präparat: Grippostad C Stickpack
PZN: 9671871
Packungsgröße: 12 Stück (Normpackung)
Abgabeform: Apothekenpflichtig
Darreichungsform : Granulat

Anbieter:
STADA GmbH
Stadastr. 2-18
Bad Vilbel 61118
Tel.: 06101 6030
Fax: 06101 603259
Email: info@stada.de
Homepage: www.stada.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Ascorbinsäure (300 mg pro 2.02 Gramm)
  • Chlorphenamin hydrogenmaleat (5 mg pro 2.02 Gramm)
  • Coffein (50 mg pro 2.02 Gramm)
  • Paracetamol (400 mg pro 2.02 Gramm)
Zusatzangabe:
  • Gesamt Natrium Ion (128 mg pro 2.02 Gramm)
Sonstige Bestandteile:
  • Citronensäure, wasserfrei
  • Natrium cyclamat
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Povidon K25
  • Riboflavin 5' phosphat, Mononatriumsalz
Weitere Bestandteile

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "Grippostad C Stickpack" zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Grippostad C Stickpack

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel gegen grippale Infekte und Erkältungskrankheiten.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • bei Erwachsenen zur Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.
    • Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt das Präparat fiebersenkend.
  • Das Arzneimittel enthält mehrere Wirkstoffe, die jeweils in einer festgelegten Menge dosiert sind. Daher kann die Dosis nicht individuell angepasst werden, wenn Sie überwiegend unter einem der oben genannten Symptome leiden. Sprechen Sie in solchen Fällen bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, dieser wird Ihnen ein Arzneimittel anderer Zusammensetzung empfehlen.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Grippostad C Stickpack

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein, Chlorphenaminmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden
    • von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
    • wenn Sie schwanger sind
    • wenn Sie stillen.

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
      • wenn bei Ihnen eine leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörung vorliegt
      • wenn bei Ihnen eine Leberfunktionsstörung vorliegt
      • bei angeborenem vermehrten Bilirubin-Gehalt des Blutes (genannt Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit)
      • wenn Sie unter Nierensteinen leiden oder zu Nierensteinen neigen. Dann besteht bei Einnahme großer Mengen des Arzneimittels durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich Nierensteine (Calciumoxalatsteine) bilden. Sprechen Sie in diesem Fall vor der Einnahme mit Ihrem Arzt
      • wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen leiden, bei denen zu viel Eisen im Körper gespeichert wird (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie)
      • wenn Sie alkoholkrank sind
      • wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs und/oder eine Verengung des Blasenausgangs vorliegt
      • wenn Sie unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks leiden (Engwinkelglaukom)
      • wenn Sie unter Magen- und/oder Zwölffingerdarm-Geschwüren leiden
      • wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion vorliegt
      • wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden
      • wenn Sie unter Angststörungen leiden
      • wenn Sie andere Paracetamol-haltige Arzneimittel anwenden
      • bevor Sie schmerzstillende Arzneimittel wie dieses Präparat über längere Zeit und/oder in höheren Dosierungen einnehmen. Dadurch können Kopfschmerzen auftreten, die Sie dann nicht durch erhöhte Dosen dieser Arzneimittel behandeln dürfen. Sprechen Sie in diesem Fall bitte mit Ihrem Arzt
      • wenn Sie an einer erblichen Störung des Stoffwechsels der roten Blutzellen (erythrozytäre Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel) leiden. Es kann in Einzelfällen zu einer Auflösung der roten Blutzellen kommen (schwere Hämolyse). Ihr Arzt kann diese Erkrankung durch einen Bluttest feststellen.
    • Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern, keine Besserung eintritt oder weitere Beschwerden hinzukommen sowie bei hohem Fieber müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Anwendung nicht erlaubt.
    • Hinweise zum Wirkstoff Paracetamol (enthalten in diesem Präparat)
      • Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z. B dieses Arzneimittel) allgemein nur wenige Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.
      • Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten, zu schweren Leberschäden führen. In diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschienen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei Anwendung im empfohlenen Dosisbereich das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkeht und/oder zum Bedienen von Maschienen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Zusammenarbeit mit Alkohol.
    • Wenn Ihr Reaktionvermögen beeinträchigt ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschienen bedienen.

Schwangerschaftshinweis

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen, dürfen Sie das Präparat nicht einnehmen, da die Bestandteile dieses Arzneimittels in die Muttermilch übergehen können.
Dosierung

Dosierung von Grippostad C Stickpack

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
    • Erwachsene
      • nehmen 3mal täglich den Inhalt eines Beutels ein.
    • Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion
      • Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie angeborenem vermehrten Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss die Dosis vermindert bzw. der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen verlängert werden. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt.
      • Bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder unter 18 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Sie sollten das Präparat nicht ohne ärztlichen Rat über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel sofort einen Arzt und zeigen Sie ihm Ihre Medikamentenpackung. Ihr Arzt wird über das weitere Vorgehen entscheiden und je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen.
    • Folgende Zeichen können auf eine Überdosierung der in dem Präparat enthaltenen Wirkstoffe hindeuten:
      • Paracetamol: Bei Überdosierung kann es anfangs (am 1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Blässe und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen.
      • Chlorphenaminmaleat: Bei Überdosierung können z. B. Rötung des Gesichts, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit und Verstopfung auftreten. Daneben wurden auch Halluzinationen, Koordinationsstörungen und Krämpfe beobachtet.
      • Coffein: Bei Überdosierung können Zittern, Störungen des zentralen Nervensystems und Herz-Kreislauf-Störungen auftreten.
      • Ascorbinsäure (Vitamin C): In hohen Dosen kann vorübergehender Durchfall auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Falls Sie eine Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Einnahme nicht mehr als die übliche, empfohlene Dosis ein. Fahren Sie so mit der Einnahme fort, wie hier beschrieben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
    • Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie bei sich allergische Reaktionen beobachten.
    • Häufig:
      • Mundtrockenheit.
    • Gelegentlich:
      • allergische Hautreaktionen (einfacher Hautausschlag oder Nesselausschlag), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautschädigung.
    • Selten:
      • Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen).
    • Sehr selten:
      • Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose)
      • verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura)
      • Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes (Panzytopenie)
      • verminderte Blutzellbildung im Knochenmark (aplastische Anämie)
      • bei hoher Dosierung Bildung eines veränderten Blutfarbstoffs, was zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe führen kann (leichte Methämoglobinbildung)
      • Unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien)
      • Auslösung einer Augenkrankheit mit erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom)
      • Sehstörungen
      • die Atemwege betreffende allergische Reaktionen; bei vorbelasteten Personen kann durch den Wirkstoff Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgelöst werden (Analgetika-Asthma)
      • Magen-Darm-Beschwerden
      • Beschwerden beim Wasserlassen; nach längerer Einnahme höherer Dosen kann es zu Nierenschäden kommen
      • Appetitsteigerung
      • Für den Wirkstoff Paracetamol sind schwere allergische Reaktionen (Schwellungen u. a. im Gesicht [Quincke-Ödem], Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und anaphylaktischer Schock) beschrieben worden.
      • Sehr selten wurden für den Wirkstoff Paracetamol Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.
      • nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen
      • Psychotische Reaktionen.
    • Nicht bekannt:
      • Unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), wie z. B. Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie).
      • Müdigkeit, Benommenheit.
      • Schwerste Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sind in Einzelfällen im zeitlichen Zusammenhang bei Arzneimitteln mit gleicher Wirkstoffkombination wie in diesem Präparat aufgetreten.
      • Innere Unruhe, Schlaflosigkeit.
  • Weisen Sie Ihren Arzt auf die Einnahme des Arzneimittels hin, wenn bei Ihnen Laboruntersuchungen (z .B. Blut oder Urin) durchgeführt werden sollen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen "Grippostad C Stickpack" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Grippostad C Stickpack" kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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