Beipackzettel

Gabapentin-Hormosan 800mg Filmtabletten

Präparat: Gabapentin-Hormosan 800mg Filmtabletten
PZN: 10071596
Packungsgröße: 50 Stück (N1)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform : Filmtabletten

Anbieter:
HORMOSAN Pharma GmbH
Wilhelmshöher Straße 106
Frankfurt/ 60389
Tel.: 069 4787-30
Fax: 069 4787-316
Email: info@hormosan.de
Homepage: www.hormosan.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Gabapentin (800 mg pro Stück)
Sonstige Bestandteile:
  • 3-sn-Phosphatidylcholin (Sojabohne)
  • Macrogol 4000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Poly(vinylalkohol)
Weitere Bestandteile

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Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Gabapentin-Hormosan 800mg Filmtabletten

  • Das Arzneimittel gehört zu einer Arzneimittelgruppe zur Behandlung von Epilepsien (Anfallsleiden) und peripheren neuropathischen Schmerzen (lang anhaltende Schmerzen aufgrund einer Nervenschädigung).
  • Der Wirkstoff in dem Arzneimittel ist Gabapentin.
    • Gabapentin wird verwendet
      • zur Behandlung verschiedener Formen der Epilepsie (Anfälle, die anfänglich auf bestimmte Teile des Gehirns beschränkt sind, unabhängig davon, ob sich die Anfälle auf andere Teile des Gehirns ausweiten oder nicht). Ihr Arzt wird Ihnen das Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Epilepsie verschreiben, wenn Ihre derzeitige Behandlung ihre Erkrankung nicht vollständig unter Kontrolle bringen kann. Sofern von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, müssen Sie das Arzneimittel zusätzlich zu Ihrer bisherigen Behandlung einnehmen. Das Arzneimittel kann auch zur alleinigen Behandlung von Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren verwendet werden.
      • zur Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen (lang anhaltende Schmerzen aufgrund einer Nervenschädigung). Periphere (vor allem in Beinen und/oder Armen) neuropathische Schmerzen können durch verschiedene Erkrankungen hervorgerufen werden, z. B. durch Diabetes oder Gürtelrose. Die Schmerzempfindungen können dabei als heiß, brennend, pochend, einschießend, stechend, scharf, krampfartig, muskelkaterartig, kribbelnd, mit Taubheitsgefühl verbunden oder nadelstichartig beschrieben werden.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Gabapentin-Hormosan 800mg Filmtabletten

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Gabapentin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme von dem Arzneimittel ist erforderlich,
    • wenn Sie Nierenprobleme haben.
    • wenn bei Ihnen eine Blutwäsche (Hämodialyse) durchgeführt wird. Informieren Sie in diesem Fall bitte Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Muskelschmerzen und/oder Schwäche auftreten.
    • wenn bei Ihnen Beschwerden wie anhaltende Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Informieren Sie in diesem Fall bitte unverzüglich Ihren Arzt.
    • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Gabapentin behandelt wurden, hatte Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • Wichtige Information über möglicherweise schwerwiegende Reaktionen
    • Eine geringe Anzahl von Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, bekommt eine allergische Reaktion oder eine möglicherweise schwerwiegende Hautreaktion, die sich zu noch ernsteren Problemen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden. Es ist wichtig, dass Sie wissen, auf welche Symptome Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel achten müssen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Schwindel, Benommenheit und Müdigkeit hervorrufen. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen, komplizierte Maschinen bedienen oder andere möglicherweise gefährliche Tätigkeiten ausüben, bis Sie wissen, wie sich dieses Arzneimittel auf Ihre Fähigkeit auswirkt, solche Tätigkeiten auszuführen.

 

Schwangerschaftshinweis

  • Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt hat es ausdrücklich angeordnet. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine sichere Empfängnisverhütungsmethode anwenden.
    • Es wurden keine speziellen Studien zur Anwendung von Gabapentin bei schwangeren Frauen durchgeführt, aber bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Epilepsie wurde ein erhöhtes Auftreten von Fehlbildungen beobachtet, insbesondere dann, wenn mehr als ein Antiepileptikum gleichzeitig eingenommen wurde. Daher sollten Sie nach Möglichkeit versuchen, während einer Schwangerschaft nur ein Antiepileptikum einzunehmen, jedoch nur nach Anweisung Ihres Arztes.
    • Beenden Sie die Therapie mit dem Arzneimittel keinesfalls plötzlich, da dies zu Krampfanfällen als Folge der Wirkstoffabnahme im Körper führen könnte, mit möglicherweise ernsthaften Folgen für Sie und Ihr Kind.
    • Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel schwanger werden, glauben, schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen.
    • Gabapentin, der Wirkstoff in dem Arzneimittel, tritt in die Muttermilch über. Da die Auswirkungen auf den Säugling nicht bekannt sind, sollten Sie Ihr Kind nicht stillen, während Sie mit dem Arzneimittel behandelt werden.
Dosierung

Dosierung von Gabapentin-Hormosan 800mg Filmtabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt wird festlegen, welche Dosis für Sie geeignet ist.
  • Bitte sprechen Sie sobald wie möglich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, sollten Sie die normale Dosis von dem Arzneimittel einnehmen, es sei denn, Sie haben Probleme mit den Nieren.
  • Übliche Dosis zur Behandlung von Epilepsien
    • Das Arzneimittel wird nicht zur Behandlung von Kindern unter 6 Jahren empfohlen.
    • Erwachsene und Jugendliche
      • Nehmen Sie die vom Arzt verordnete Anzahl Tabletten ein. Ihr Arzt wird gewöhnlich Ihre Dosis langsam steigern. Die Anfangsdosis liegt im Allgemeinen zwischen 300 mg und 900 mg pro Tag. Danach kann die Dosis wie von Ihrem Arzt verordnet bis auf eine Tageshöchstdosis von 3600 mg erhöht werden. Ihr Arzt wird Sie anweisen, diese Tagesdosis auf drei Teildosen zu verteilen, die Sie einmal morgens, einmal nachmittags und einmal abends einnehmen.
    • Kinder ab 6 Jahren
      • Die Dosis, die Ihr Kind erhält, wird vom Arzt festgelegt und nach dem Körpergewicht Ihres Kindes berechnet. Die Behandlung beginnt mit einer niedrigen Anfangsdosis, die langsam über einen Zeitraum von etwa 3 Tagen erhöht wird. Die übliche Dosis zur Anfallskontrolle beträgt 25-35 mg pro kg Körpergewicht pro Tag. Sie wird meist in 3 Teildosen gegeben, wobei die Tablette(n) jeden Tag, gewöhnlich einmal morgens, einmal nachmittags und einmal abends eingenommen werden.
  • Übliche Dosis zur Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen
    • Nehmen Sie die vom Arzt verordnete Anzahl Tabletten ein. Ihr Arzt wird gewöhnlich Ihre Dosis langsam steigern. Die Anfangsdosis liegt im Allgemeinen zwischen 300 mg und 900 mg pro Tag. Danach kann die Dosis wie von Ihrem Arzt verordnet bis auf eine Tageshöchstdosis von 3600 mg erhöht werden. Ihr Arzt wird Sie anweisen, diese Tagesdosis auf drei Teildosen zu verteilen, die Sie einmal morgens, einmal nachmittags und einmal abends einnehmen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel so lange ein, bis Ihr Arzt die Behandlung beendet.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten
    • Höhere als die empfohlenen Dosen können zu vermehrten Nebenwirkungen führen wie Bewusstlosigkeit, Schwindel, Doppeltsehen, verwaschene Sprache, Benommenheit und Durchfall. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie die nächste Notfallambulanz im Krankenhaus auf, wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Ihr Arzt Ihnen verschrieben hat. Bringen Sie die übrigen Tabletten sowie das Behältnis und das Etikett mit, so dass das Krankenhauspersonal schnell erkennen kann, welches Arzneimittel Sie genommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist bereits Zeit für Ihre nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme von dem Arzneimittel nicht ohne Anordnung Ihres Arztes ab. Wenn Ihre Behandlung beendet wird, sollte dies allmählich über einen Zeitraum von mindestens 1 Woche erfolgen. Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel plötzlich oder ohne Anordnung Ihres Arztes abbrechen, besteht ein erhöhtes Anfallsrisiko.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

 

 

 



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie bei sich nach Einnahme dieses Arzneimittels eines der nachfolgenden Symptome feststellen, da diese auch schwerwiegend sein können:
    • schwere Hautreaktionen wie Schwellung von Lippen und Gesicht, Hautausschlag und -rötung und/oder Haarausfall auftreten.
    • Das Arzneimittel kann eine schwerwiegende oder lebensbedrohliche allergische Reaktion verursachen, die sich auf Ihre Haut oder auf andere Körperteile wie Leber oder auf Blutzellen auswirken kann. Sie können bei einer derartigen Reaktion einen Hautausschlag bekommen oder auch nicht. Die allergische Reaktion kann zu Ihrer Krankenhauseinweisung oder zu einem Abbruch der Gabapentin-Behandlung führen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome haben:
      • Hautausschlag
      • Nesselsucht (Quaddeln)
      • Fieber
      • Drüsenschwellungen, die nicht wieder weggehen
      • Schwellung Ihrer Lippe und Zunge
      • Gelbliche Färbung Ihrer Haut oder des Weißen in den Augen
      • Ungewöhnliche blaue Flecken der Haut oder Blutungen
      • Starke Müdigkeit oder Schwäche
      • Unerwartete Muskelschmerzen
      • Häufige Infektionen
      • Diese Symptome können die ersten Anzeichen einer schwerwiegenden Reaktion sein. Sie sollten von einem Arzt untersucht werden, um zu entscheiden, ob Sie das Arzneimittel weiterhin einnehmen können.
    • Wenn bei Ihnen eine Blutwäsche (Hämodialyse) durchgeführt wird, informieren Sie bitte Ihren Arzt, falls bei Ihnen Muskelschmerzen und/oder Schwäche auftreten.
      • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
        • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
        • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
        • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
        • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
        • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
        • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
      • Andere mögliche Nebenwirkungen sind:
        • Sehr häufige Nebenwirkungen:
          • Virusinfektion
          • Benommenheit, Schwindel, Koordinationsstörungen
          • Müdigkeit, Fieber
        • Häufige Nebenwirkungen:
          • Lungenentzündung, Atemwegsinfekte, Harnwegsinfekte, sonstige Infektionen, Ohrentzündungen
          • Abnahme weißer Blutzellen
          • Appetitlosigkeit, gesteigerter Appetit
          • Aggressives Verhalten gegenüber anderen, Verwirrtheit, Stimmungsschwankungen, Depression, Angst, Nervosität, Denkstörungen
          • Krämpfe, Bewegungsstörungen, Sprachstörungen, Gedächtnisverlust, Zittern, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, empfindliche Haut, herabgesetztes Empfindungsvermögen, Koordinationsstörungen, ungewöhnliche Augenbewegungen, gesteigerte, abgeschwächte oder fehlende Reflexe
          • Verschwommensehen, Doppeltsehen
          • Drehschwindel
          • Hoher Blutdruck, Erröten oder Erweiterung der Blutgefäße
          • Atembeschwerden, Bronchitis, Halsschmerzen, Husten, trockene Nase
          • Erbrechen, Übelkeit, Zahnprobleme, Zahnfleischentzündung, Durchfall, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, trockener Mund oder Rachen, Blähungen
          • Gesichtsschwellung, Blutergüsse, Hautausschlag, Juckreiz, Akne
          • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelzucken
          • Erektionsstörungen
          • Schwellung in Armen und Beinen, Gehstörungen, Schwäche, Schmerzen, Unwohlsein, grippeartige Beschwerden
          • Abnahme der weißen Blutzellen, Gewichtszunahme
          • Unfallverletzungen, Knochenbrüche, Schürfwunden
          • Zusätzlich wurden in klinischen Studien bei Kindern häufig aggressives Verhalten und übermäßige Bewegungsaktivität angegeben.
        • Gelegentliche Nebenwirkungen:
          • Allergische Reaktionen wie Nesselausschlag
          • Herzjagen
          • Schwellung von Gesicht, Körperstamm und Gliedmaßen
          • Krankhafte Blutwerte, die auf Leberstörungen hinweisen
        • Seit der Markteinführung wurden folgende Nebenwirkungen angegeben:
          • Abnahme der Blutplättchen (Zellen zur Blutgerinnung)
          • Sinnestäuschungen (Halluzinationen)
          • Bewegungsstörungen wie Zusammenzucken, ruckartige Bewegungen und Steifheit
          • Ohrgeräusche
          • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
          • Entzündung der Leber, Gelbverfärbung von Haut und Augen
          • Schwere Hautreaktionen, die unverzüglich ärztlich behandelt werden müssen, Schwellung von Lippen und Gesicht, Hautausschlag und -rötung, Haarausfall
          • Akutes Nierenversagen, Harninkontinenz
          • Zunahme des Brustgewebes, Brustvergrößerung
          • Nebenwirkungen nach plötzlichem Absetzen von Gabapentin (Angst, Schlafstörungen, Übelkeit, Schmerzen, Schwitzen), Brustschmerzen
          • Blutzuckerschwankungen bei Diabetikern
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht hier angegeben sind.




Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen "Gabapentin-Hormosan 800mg Filmtabletten" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Gabapentin-Hormosan 800mg Filmtabletten" kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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