{{suggest}}


Beipackzettel


Beipackzettel von FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.

Verpackungsbild(Packshot) von FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.
Präparat:
FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.
PZN:
14191446
Packungsgröße:
1 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Trockensubstanz mit Lösungsmittel

Anbieter:

Kohlpharma GmbH
Merzig
www.kohlpharma.com

Aktiver Wirkstoff:

  • Degarelix acetat (82,94 mg pro 4 ml Fertiglösung = 1 Flasche) = Degarelix (80 mg pro 4 ml Fertiglösung = 1 Flasche)

Sonstige Bestandteile:

  • Mannitol
  • Wasser für Injektionszwecke

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg." zu erfahren.

Alle Informationen zuklappenaufklappen
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Degarelix wird zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Degarelix hemmt ein körpereigenes Hormon, das so genannte Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH), das eine wichtige Rolle bei der Bildung von Sexualhormonen spielt. Bei Männern hemmt Degarelix die Testosteronproduktion und es kommt zu einer Verlangsamung des Wachstums hormonabhängiger Tumorzellen.
Anwendungsgebiete
  • Fortgeschrittenes, hormonabhängiges Prostatakarzinom

Dosierung und Anwendung

Dosierung von FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.

Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit höherem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.

Allgemeine Empfehlung - Folgebehandlung:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 4 ml
    • Gesamtdosis: 1-mal monatlich
    • Zeitpunkt: am gleichen Tag im Monat, unabhängig von der Tageszeit

Die erste Erhaltungsdosis sollte einen Monat nach der Anfangsdosis gegeben werden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nach der Zubereitung sollte die Anwendung nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bisher sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von FIRMAGON 80 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Hitzewallung
  • Reaktion an der Einstichstelle
  • Blutarmut (Anämie)
  • Gewichtszunahme
  • Schlaflosigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
  • Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Nachtschweiß
  • Hautausschlag
  • Schmerzen im Haltungs- und Bewegungsapparat
  • Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates
  • Brustdrüsenvergrößerung beim Mann
  • Schrumpfhoden
  • Gestörtes Anschwellen des männlichen Gliedes
  • Schüttelfrost
  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Grippeartige Erkrankung
  • Überempfindlichkeit
  • Krankhaft erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Erhöhtes Cholesterin
  • Gewichtsabnahme
  • Appetitlosigkeit
  • Anomaler Calciumspiegel im Blut
  • Depression
  • Vermindertes sexuelles Verlangen
  • Psychische Erkrankung
  • Taubheitsgefühl
  • Verschwommenes Sehen
  • Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
  • Herzrhythmusstörung mit stark beschleunigtem Herzschlag im Vorhof (Vorhofflimmern)
  • Herzklopfen
  • Herzrhythmusstörung (Langes QT-Syndrom)
  • Bluthochdruck
  • Beinahe-Ohnmacht
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Mundtrockenheit
  • Vermehrter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Erhöhte alkalische Phosphatase
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Hautknoten
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Herabgesetzte Knochendichte
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschwäche
  • Muskelkrampf
  • Gelenkschwellung
  • Gelenksteifigkeit
  • Verstärkter Harndrang
  • Harndrang
  • Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
  • Nächtliches Wasserlassen (Nykturie)
  • Beeinträchtigte Nierenfunktion
  • Ungewollter Harn- oder Stuhlabgang (Inkontinenz)
  • Schmerzen im Hoden
  • Brustschmerz
  • Beckenschmerzen
  • Beschwerden im Geschlechtsbereich
  • Ausbleibender Samenerguss
  • Unwohlsein
  • Wassereinlagerung in Beinen und/oder Armen


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Alle Informationen zuklappenaufklappen

Letzte Aktualisierung:

29.01.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service