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Beipackzettel


Beipackzettel von ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten

Verpackungsbild(Packshot) von ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten
Präparat:
ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten
PZN:
7093766
Packungsgröße:
3X10 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Tabletten

Anbieter:

Jenapharm GmbH & Co. KG
Jena
www.jenapharm.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Kartoffelstärke
  • Gelatine
  • Lactose-1-Wasser
  • Lactose
  • Talkum

Weitere Bestandteile

  • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
  • Magnesium stearat

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Produktabbildungen für ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Durchmesser: 7.0 mm
  • Höhe: 2.6 mm
  • Masse: 136 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: Einzelkerbe
  • Form: keilförmig
  • Lage: einseitig
  • Spaltung: nein
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.
Anwendungsgebiete
  • Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren

Dosierung und Anwendung

Dosierung von ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Frauen in den Wechseljahren
    • Einzeldosis: ½-1 Tablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: immer zur gleichen Tageszeit, unabhängig von der Mahlzeit

Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schlafrigkeit, Schwindel, Spannungsgefühl in den Brüsten und vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist in 2 dosisgleiche Hälften teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Frauen (mit Gebärmutter) ohne gleichzeitige Anwendung eines Gestagens
  • Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
  • Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
  • Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
  • Bösartiger Tumor der Gebärmutterschleimhaut
  • Ungeklärte vaginale Blutungen
  • Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Venöse thromboembolische Erkrankungen
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Venenthrombose)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
  • Anfallsartige Schmerzen in der Herzgegend#Angina pectoris
  • Herzinfarkt
  • Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
  • Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ESTRADIOL fem JENAPHARM Tabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Gewichtszunahme
  • Gewichtsabnahme
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Zwischenblutung
  • Vaginalblutung
  • Gebärmutterblutung
  • Vaginalsoor (Hefepilzinfektion der Scheide)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Depressive Verstimmung
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Herzklopfen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Erkrankungen der Gallenblase
  • Autoimmune Gefäßentzündung mit roten Knötchen (Erythema nodosum)
  • Brustschmerzen
  • Empfindlichkeit der Brüste
  • Ödeme (Wassereinlagerungen)
  • Erbrechen
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Verlängerte Monatsblutung
  • Schmierblutungen
  • Gebärmutterkrämpfe
  • Gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Scheideninfektion
  • Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
  • Hautverfärbung
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Brustvergrößerung
  • Rückenschmerzen
  • Krämpfe in den Beinen
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Schmerzen
  • Appetitsteigerung
  • Überempfindlichkeit
  • Angst
  • Gesteigertes sexuelles Verlangen
  • Vermindertes sexuelles Verlangen
  • Migräne
  • Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Veränderte Leberfunktion
  • Veränderung des Gallenflusses
  • Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
  • Akne
  • Muskelkrämpfe
  • Muskelschwäche
  • Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
  • Vaginaler Ausfluss
  • Prämenstruell-ähnliche Symtome
  • Myom (gutartiger Gebärmuttertumor)
  • Eileiterzysten
  • Gebärmutterhalspolyp
  • Brustwarzenabsonderung
  • Müdigkeit
  • Anaphylaktische Reaktionen
  • Verminderte Kohlenhydrattoleranz
  • Unwillkürliche Bewegungen der Gliedmaßen, des Gesichts oder Rumpfes (Chorea)
  • Gefäßverschluss am Bein durch Blutpfopf (tiefe Beinvenenthrombose)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Lebertumore
  • Zerfall von Hautgewebe (Hautnekrose)
  • Nasenbluten
  • Epilepsie
  • Schlaganfall
  • Herzschwäche
  • Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie)
  • Gallensteine
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Schmerzen in Extremitäten
  • Unregelmäßige Vaginalblutung
  • Verschlechterung von Asthma
  • Abweichende Leberfunktionswerte
  • Brustkrebs
  • Stimmungsschwankungen
  • Bluthochdruck
  • Verschlimmerung von Krampfadern (Varizen)
  • Entzündung von Krampfadern (Varizen)
  • Wadenkrämpfe
  • Veränderungen des Gebärmutterschleims
  • Schädigung (Erosion) des Gebärmutterhalses (Zervix)
  • Natrium- und Wasseransammlung im Körper (Natriumretention)


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
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Letzte Aktualisierung:

08.01.2019

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service