Beipackzettel

Daivonex Creme

Präparat: Daivonex Creme
PZN: 1718165
Packungsgröße: 100 Gramm (Normpackung)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform : Creme

Anbieter:
Orifarm GmbH
Fixheider Str. 4
Leverkusen 51381
Tel.: 02171 7077-0
Fax: 02171 7077-7
Email: kundenservice@orifarm.com
Homepage: www.orifarm.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Calcipotriol 1-Wasser (0.0522 mg pro Gramm)
    = Calcipotriol (0.05 mg pro Gramm)
Sonstige Bestandteile:
  • Cetomacrogol 1000
  • Cetylstearylalkohol
  • Dinatrium edetat 2-Wasser
  • Dinatrium hydrogenphosphat 2-Wasser
  • Glycerol 85%
Weitere Bestandteile

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "Daivonex Creme" zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Daivonex Creme

  • Das Arzneimittel ist ein Dermatikum/Vitamin-D3-Derivat.
  • Die Creme ist für die kleinflächige äußerliche Anwendung auf der Haut bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vom Plaque-Typ bei Erwachsenen bestimmt.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Daivonex Creme

  • Die Creme darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Calcipotriol oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • auf Hautflächen größer als 30 % des Körpers (etwa der Fläche eines Armes und eines Beines entsprechend).
    • wenn bei Ihnen eine Psoriasis punctata oder Psoriasis pustulosa vorliegt.
    • im Gesicht, am Hals, auf dem behaarten Kopf, in Hautfalten und in der Anogenitalregion.
    • wenn bei Ihnen bekannte Störungen des Kalziumstoffwechsels vorliegen.

Patientenhinweis

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
    • um nicht durch eine versehentliche Übertragung von Creme-Resten Reizungen der Augen und der Gesichtshaut zu verursachen. Waschen Sie sich bitte nach jeder Anwendung die Hände. Falls Sie Psoriasis-Herde an den Händen behandeln, achten Sie bitte auf besonders sorgfältigen Umgang mit der Creme.
    • beim Auftreten von schweren, lang anhaltenden Hautreizungen; in diesem Fall muss die Behandlung unter Umständen unterbrochen werden.
    • bei kontinuierlicher Anwendung hoher Dosierungen über längere Zeit, da es zu einem erhöhten Kalziumgehalts im Blut (Hyperkalzämie) und/oder vermehrter Kalziumausscheidung im Urin kommen kann. Daher sollte vor und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung Ihr Kalziumspiegel im Blut bestimmt werden. Das Risiko eines erhöhten Kalziumgehalts im Blut (Hyperkalzämie) ist jedoch minimal, wenn Sie die Empfehlungen zur Anwendung einhalten.
    • bei übermäßiger Bestrahlung mit natürlichem oder künstlichem Sonnenlicht (z. B. ausgiebige Sonnenbäder, Solarium o. ä.), diese sollten nur in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt erfolgen.
    • Nieren- und Lebererkrankungen
      • Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Patienten mit schweren Nieren- oder Lebererkrankungen ist bisher noch nicht nachgewiesen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaftshinweis

  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vor. Ihr Arzt wird daher die Entscheidung treffen, ob die Behandlung unterbrochen wird bzw. auf die Behandlung verzichtet wird.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Ihr Arzt wird daher die Entscheidung treffen, ob Sie das Stillen unterbrechen sollen oder ob die Behandlung unterbrochen wird bzw. auf die Behandlung verzichtet wird. Wenn Ihr Arzt Ihnen erlaubt hat zu stillen, seien Sie bei der Anwendung vorsichtig und tragen Sie diese nicht im Brustbereich auf.
Dosierung

Dosierung von Daivonex Creme

  • Wenden Sie die Creme immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 2-mal täglich auf die erkrankten Hautbezirke auftragen und leicht einreiben. Sie können die Anwendung der Creme, falls erforderlich, auf 1-mal täglich reduzieren. Diese 1-mal tägliche Anwendung (z. B. morgens) sollte in Verbindung mit einer wirkstofffreien Pflege-Creme (z. B. abends) erfolgen.
    • Die erkrankten Hautbezirke dürfen nicht größer als 30 % der Gesamthautfläche (etwa der Oberfläche eines Armes und eines Beines entsprechend) sein.
    • Die täglich verbrauchte Menge Creme sollte 15 Gramm und die wöchentlich verbrauchte Menge 100 Gramm nicht überschreiten.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Das Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, da die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bisher noch nicht nachgewiesen wurde.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Anwendungsdauer sollte in der Regel 8 Wochen nicht überschreiten.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Bei kontinuierlicher Anwendung von sehr großen Mengen (mehr als 100 Gramm Creme pro Woche) über längere Zeit kann es zu einem erhöhten Kalziumgehalt im Blut (Hyperkalzämie) kommen. In solchen Fällen ist die Therapie abzubrechen, wonach sich der Blutkalziumspiegel wieder normalisiert.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Bitte setzen Sie die Behandlung mit der vorgeschriebenen Menge Creme fort. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
    • Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren unterschiedliche Hautreaktionen, insbesondere Reaktionen an der Anwendungsstelle. Diese Reaktionen sind bei der überwiegenden Zahl der Fälle vorübergehender Natur.
  • Häufig
    • Juckreiz, Hautbrennen, Hautstechen, Hauttrockenheit, Hautrötungen (Erythem), Hautirritationen/ausschlag (inkl. Schuppung, Papeln, Pusteln)
  • Gelegentlich
    • Ekzeme, Kontaktdermatitis, Verschlechterung der Psoriasis
  • Sehr selten
    • Erhöhter Kalziumgehalt im Blut (Hyperkalzämie), vermehrte Kalziumausscheidung im Urin (Hyperkalzurie)
    • Vorübergehende Pigmentierungsstörungen (Hyperpigmentierung, Depigmentierung), vorübergehende Lichtempfindlichkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Nesselsucht [Urtikaria], Flüssigkeitsansammlung im Gesicht und um die Augen [Gesichts-, Periorbitalödem], allergische schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut v. a. im Gesichtsbereich [Quinckeödem]), Hautentzündungen im Gesicht und um den Mund herum (faziale und periorale Dermatitis)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind
Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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