Beipackzettel

Citalopram Vitabalans 20mg

Präparat: Citalopram Vitabalans 20mg
PZN: 4704985
Packungsgröße: 100 Stück (N3)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform (Teilbarkeit): Filmtabletten (halbierbar)

Anbieter:
Blanco Pharma GmbH
Oasenweg 3
Ellerbek 25474
Tel.: 04101 8691880
Fax: 04101 8691883
Email: kontakt@blanco-pharma.de
Homepage: www.blanco-pharma.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Citalopram hydrobromid (24.99 mg pro Stück)
    = Citalopram (20 mg pro Stück)
Sonstige Bestandteile:
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Hypromellose
  • Macrogol 4000
  • Magnesium stearat
  • Mannitol
Weitere Bestandteile

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "Citalopram Vitabalans 20mg" zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Citalopram Vitabalans 20mg

  • Die Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Citalopram und gehören zu einer Gruppe von Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), die selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken auf das Serotonin-System im Gehirn. Störungen im Serotonin-System werden als ein wichtiger Faktor bei der Entstehung einer Depression und damit verbundenen Erkrankungen angesehen.
  • Das Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, Panikstörungen (schwere Angstanfälle), Zwangsstörungen (zwanghaftes Denken und Handeln) und als vorbeugende Behandlung von Rückfall oder wiederkehrende Depression angewendet.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Citalopram Vitabalans 20mg

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Citalopram oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • wenn Sie gleichzeitig sogenannte MAO-Hemmer (zum Beispiel Moclobemid (zur Behandlung von Depressionen) oder Selegilin (zur Behandlung der Parkinson Krankheit) einnehmen oder diese Arzneimittel in den letzten zwei Wochen eingenommen haben. Die Behandlung mit einem MAO-Hemmer muss mindestens 14 Tage vor dem Wechsel zu diesem Präparat beendet sein. Die Behandlung mit dem Arzneimittel muss mindestens 7 Tage vor dem Wechsel zu einem MAO-Hemmer beendet sein.
    • wenn Sie Linezolid (ein Antibiotikum) einnehmen, außer es existieren Vorrichtungen zur engen Überwachung und Blutdruckkontrolle.
    • wenn Sie Pimozid (ein Antibiotikum) einnehmen.

Patientenhinweis

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an anderen Beschwerden oder Erkrankungen leiden, da Ihr Arzt diese berücksichtigen wird. Insbesondere informieren Sie Ihren Arzt wenn:
      • Sie ein angeborenes verlängertes QT-Syndrom (eine angeborene Herzerkrankung) oder zu niedrige Kalium- oder Magnesiumwerte im Blut haben
      • Sie Diabetes haben
      • Sie eine Elektrokrampftherapie bekommen
      • Sie eine psychiatrische Erkrankung oder wenn Sie eine Vorgeschichte mit Manie (ein Gefühl von gesteigerter oder erregter Stimmung, die zu einem unnormalen Benehmen führt) haben. Die Filmtabletten sollten abgesetzt werden, wenn Sie in eine manische Phase eintreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt
      • Ihr Leber- oder Nierenfunktion beeinträchtigt ist
      • Sie zu Blutungen neigen oder blaue Flecken bekommen
      • Sie eine Epilepsie haben. Die Filmtabletten sollten bei Krampfanfällen oder wenn die Häufigkeit der Krampfanfälle zunimmt, abgesetzt werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Zu Beginn der Therapie kann es bei einigen Patienten zu einer Verstärkung der Angst kommen, die aber im Laufe der fortgesetzten Behandlung abklingt. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Arztes halten und nicht die Behandlung abbrechen oder die Dosis verändern, ohne Ihren Arzt zu fragen.
    • Gedanken sich das Leben zu nehmen und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angststörung
      • Wenn Sie an Depression und/oder Angststörungen leiden, kann dies gelegentlich mit Gedanken an Selbstverletzung oder Selbstmord einhergehen. Dieses kann am Anfang einer Behandlung mit Antidepressiva verstärkt auftreten, da alle diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken, normalerweise ungefähr nach 2 Wochen, manchmal jedoch länger.
      • Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken haben wenn
        • Sie vorher schon Selbstmordgedanken oder selbstzerstörende Gedanken hatten
        • Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben gezeigt, dass das Risiko eines Selbstmordes erhöht ist bei Erwachsenen mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre sind und die mit Antidepressiva behandelt werden.
      • Benachrichtigen sofort Ihren Arzt oder gehen Sie direkt in ein Krankenhaus, wenn Sie Gedanken an Selbstzerstörung oder Selbstmord haben.
      • Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Verwanden oder engen Freund zu erzählen, dass Sie Depressionen oder Angststörungen haben und sie bitten die Gebrauchsinformation zu lesen. Sie können sie bitten, Ihnen mitzuteilen, wenn sie meinen, dass sich Ihre Depression oder Angst verschlechtert, oder wenn sie sich über Verhaltensveränderungen bei Ihnen Gedanken machen.
      • Beschwerden wie Ruhelosigkeit oder Schwierigkeiten, ruhig zu sitzen oder zu stehen können ebenfalls während der ersten Wochen der Behandlung auftreten. Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie solche Beschwerden bemerken.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
      • Die Filmtabletten sollten normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren das Arzneimittel verschreiben, wenn er/sie entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist.
      • Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren das Arzneimittel verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der das Arzneimittel einnimmt, eines der oben aufgeführten Beschwerden auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen des Arzneimittels in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Arbeiten an Maschinen beeinflussen.
    • Fahren Sie kein Auto oder bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen, wie Citalopram bei Ihnen wirkt. Lesen Sie die gesamte Information in der Gebrauchsinformation. Fragen Sie Ihren Arzt, Ihre Krankenschwester oder Apotheker, wenn Sie sich unsicher fühlen.

Schwangerschaftshinweis

  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Informieren Sie Ihren Arzt wenn sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden.
  • Es gibt nur begrenzte Erfahrung mit der Anwendung des Arzneimittels während der Schwangerschaft. Nehmen Sie kein Citalopram während der Schwangerschaft ein, es sei denn Ihr Arzt hat dieses ausdrücklich angeordnet.
  • Bei der Einnahme von Arzneimitteln aus der gleichen Gruppe wie diesem Arzneimittel während der letzten Stadien der Schwangerschaft, wurde beim Neugeborenen sofort oder kurz nach der Entbindung des Kindes über folgende Beschwerden berichtet: Probleme bei der Atmung, bläuliche Haut, Krampfanfälle, Schwankungen der Körpertemperatur, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Erbrechen, niedriger Blutzuckerspiegel, steife oder schwache Muskeln, impulsive Reflexe, Zittern, Überspanntheit, Reizbarkeit, Lethargie, anhaltendes Weinen, Schläfrigkeit und Schlafschwierigkeiten. Wenn Ihr Neugeborenes eines dieser Anzeichen zeigt, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.
  • Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt/ Ihre Ärztin darüber informiert sind, dass Sie mit dem Arzneimittel behandelt werden. Arzneimittel wie dieses können, wenn sie während der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeinträchtigung des Neugeborenen führen, die primäre oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blaufärbung der Haut aufweist. Diese Beschwerden beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.
  • Das Arzneimittel geht in die Muttermilch über. Es besteht das Risiko der Einwirkung auf das Kind. Die Filmtabletten sollten während der Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hat dieses ausdrücklich angeordnet.
Dosierung

Dosierung von Citalopram Vitabalans 20mg

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie meinen, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Erwachsene
    • Depressionen
      • Die normale Dosis ist 20 mg täglich. Wenn notwendig, kann die Dosis auf bis zu 40 mg täglich erhöht werden, abhängig vom individuellen Ansprechen.
      • Die Höchstdosis ist 60 mg täglich. Nach der einleitenden Behandlung sollte eine antidepressive Wirkung nicht früher als mindesten zwei Wochen später erwartet werden.
      • Die Behandlung sollte fortgesetzt werden, bis der Patient für 4 - 6 Monate beschwerdefrei ist.
    • Panikstörungen
      • Die Anfangsdosis ist normalerweise 10 mg täglich. Nach einer Woche kann die Dosis bis zu 20 mg täglich erhöht werden. Die erste therapeutische Wirkung zeigt sich meistens nach 2 - 4 Wochen. Die Dosis kann weiter erhöht werden bis zur Höchstdosis von 60 mg täglich, abhängig vom individuellen Ansprechen des Patienten.
      • Das Erreichen des völligen therapeutischen Ansprechens kann bis zu 3 Monate dauern. Es kann notwendig sein, die Behandlung für einige Monate fortzusetzen.
    • Zwangsstörungen
      • Die Anfangsdosis ist 20 mg täglich. Die Dosis kann schrittweise bis zu 60 mg täglich erhöht werden abhängig vom individuellen Ansprechen. Therapeutische Wirkung zeigt sich nach 2 - 4 Wochen und zusätzliche Besserung zeigt sich während der fortlaufenden Behandlung.
    • Vorbeugende Behandlung
      • Die Behandlungszeit ist individuell, normalerweise ein Jahr lang. Absetzen der Behandlung sollte nur unter enger Überwachung durchgeführt werden um einen Rückfall zu vermeiden.
    • Eingeschränkte Nierenfunktion
      • Der Arzt kann entscheiden niedriger Dosen, als die oben genannten, zu verschreiben.
    • Eingeschränkte Leberfunktion
      • Die Behandlung von Patienten mit einer schweren eingeschränkten Leberfunktion sollte mit der halben normalen Dosis anfangen. Die tägliche Dosis sollte 30 mg nicht überschreiten.
    • Ältere Patienten (über 65 Jahre)
      • Die älteren Patienten sollten mit einer niedrigeren Dosis behandelt werden. Die empfohlene Höchstdosis für Ältere ist 40 mg täglich.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
      • Das Arzneimittel sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr von dem Arzneimittel eingenommen haben als verordnet, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Beschwerden bei einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, schneller Puls, Schläfrigkeit, Koma, Spasmen, Krämpfe, schnelle Atmung und erhöhte Körpertemperatur.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Beenden Sie nicht die Einnahme des Arzneimittels, es sei denn Ihr Arzt hat dieses angeordnet. Normalerweise wird Ihr Arzt Ihnen helfen, Ihre Dosis langsam über mehrere Wochen zu verringern.
    • Wenn die Behandlung mit dem Arzneimittel beendet wird, besonders wenn diese abrupt durchgeführt wird, werden Sie möglicherweise Absetzerscheinungen bekommen. Das Risiko ist höher, wenn das Arzneimittel für eine lange Zeit oder in hohen Dosen angewendet wurde oder wenn die Dosis zu schnell reduziert wird.
    • Absetzerscheinungen können sein: Schwindelgefühl (wackelig oder Gleichgewichtsstörungen), Empfindungen wie „Nadelstiche", brennende und (weniger häufig), Stromschlag-ähnliche Empfindungen, Schlafstörungen (lebhafte Träume, Alpträume, Unfähigkeit zu Schlafen), Angstgefühle, Kopfschmerzen, Unwohlsein (Übelkeit), Schwitzen (einschließlich Nachtschweiß), Erbrechen, Gefühl der Ruhelosigkeit oder Unruhe, Tremor (Zittern), Gefühl der Verwirrtheit oder Desorientierung, aufgewühltes oder gereiztes Gefühl, Durchfall (weicher Stuhl), Sehstörungen, unruhiger oder pochender Herzschlag (Herzklopfen).
    • Bei den meisten Patienten sind die Beschwerden leicht und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab. Wenn Sie schwerwiegende Absetzerscheinungen nach Beendigung der Einnahme des Arzneimittels bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Er oder sie wird Sie vielleicht bitten, die Tabletten erneut wieder einzunehmen, um die Dosis dann langsamer zu verringern. Besuchen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich Gedanken um Absetzerscheinungen beim Absetzen des Arzneimittels machen.

 

  • Bei weiteren Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Häufige Nebenwirkungen sowie Übelkeit, Schläfrichkeit, Mundtrockenheit und Schwitzen sind meistens leicht und klingen in den meisten Fällen während der ersten Behandlungswochen ab.
  • Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen während der Behandlung bekommen:
    • Schwellung der Haut, der Zunge, der Lippen oder des Gesichts oder bei Atmungs- oder Schluckbeschwerden (allergische Reaktion),
    • Hohes Fieber, Zittern, Muskelzucken und Angst. Dies können Anzeichen des seltenen Zustandes sein, der „Serotoninsyndrom" genannt wird.
  • Die Behandlung mit dem Arzneimittel sollte sofort abgesetzt werden.
  • Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten:
    • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten)
      • Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Erregtheit, Nervosität, Kopfschmerzen, Zittern, Schwindel, Herzrasen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall, vermehrtes Schwitzen, Akkomodationsstörung und Schwäche.
    • Häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten von 100)
      • Konzentrationsstörungen, unnormale Träume, Gedächtnisverlust, Angst, reduziertes Libido, erhöhter Appetit oder Appetitverlust, Apathie, Verwirrung, Migräne, Empfindungen wie „Nadelstiche, schneller Puls, niedriger Blutdruck (z. B. nach Aufstehen), Bluthochdruck, Magenprobleme, (z. B. Magenschmerzen, Erbrechen, Verdauungsprobleme), erhöhte Speichelabsonderung, Störungen beim Wasserlassen, Gewichtsänderungen (Verlust und Zunahme), Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Ejakulationsstörung, Ausbleiben des weiblichen Orgasmus, Menstruationsschmerzen, Impotenz, Hautausschlag, Jucken, verschwommenes Sehen, Müdigkeit, Gähnen, Geschmacksstörungen.
    • Gelegentlich (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten von 1.000)
      • Euphorie, erhöhte Libido, spezielle Bewegungsstörungen (aufgrund von Störungen in gewissen Nervenbahnen), Krämpfe, niedriger Puls, Husten, Leberfunktionsstörung, Photosensitivität, Ohrensausen, Muskelschmerzen, allergische Reaktionen, Bewusstlosigkeit, Übelkeit.
    • Selten (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten von 10.000)
      • Blutung (z. B. Vaginal-, Magendarm-, Haut- und Schleimhaut-Blutung), verringerte Natriumwert im Blut und Syndrom der nicht ausreichende Ausscheidung des antidiuretischen Hormons (SIADH), hauptsächlich bei Älteren, welches nach Beenden der Behandlung generell reversibel ist, Rastlosigkeit oder Schwierigkeiten beim Stillsitzen oder Stillstehen, Serotonin-Syndrom.
    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10 Behandelten von 10.000)
      • Halluzinationen, Manie, Identitätsverlust, Panikattacken (schnelle Furcht und Angst), unregelmäßiger Herzschlag, Ausscheiden von Milch, schnelles Anschwellen der Haut und Schleimhaut, Gelenkschmerzen, schwere und schnelle allergische Reaktionen.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Gedanken an Selbstverletzung oder Selbstmordgedanken
      • Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser Gruppe von Arzneimitteln behandelt wurden, beobachtet.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Citalopram Vitabalans 20mg darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Amantadin
  • Amiodaron
  • Amisulprid
  • Amitriptylin
  • Amitriptylin oxid
  • Artemether
  • Artenimol
  • Budipin
  • Chlorprothixen
  • Diphenhydramin
  • Domperidon
  • Dronedaron
  • Droperidol
  • Erythromycin
  • Escitalopram
  • Linezolid
  • Mizolastin
  • Moclobemid
  • Moxifloxacin
  • Selegilin
  • Thioridazin
  • Tranylcypromin
  • Wirkstoffe, die die Erregungsleitung am Herzen beeinflussen (Verlängerung des QT-Intervalls im EKG) und dadurch das Risiko für eine bestimmte Form der Herzrhythmusstörung (Torsade de Pointes) steigern wie z.B. Amiodaron, Chinidin oder Citalopram

Es besteht ein großes Risiko für eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Außerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen "Citalopram Vitabalans 20mg" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Citalopram Vitabalans 20mg" kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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