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Beipackzettel


Beipackzettel von CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.

Verpackungsbild(Packshot) von CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.
Präparat:
CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.
PZN:
14022761
Packungsgröße:
110 Gramm (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig

Anbieter:

Pharma Gerke Arzneimittelvertriebs GmbH
Grevenbroich
www.pharma-gerke.de

Aktiver Wirkstoff:

  • Mycophenolat mofetil (1 g pro 5 ml Fertiglösung) = Mycophenolsäure (0,74 g pro 5 ml Fertiglösung)

Sonstige Bestandteile:

  • Sorbitol
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Natrium citrat
  • Phospholipide aus Sojabohnen, entölt
  • Tutti-Frutti-Aroma

Weitere Bestandteile

  • Xanthan gummi
  • Aspartam
  • Phenylalanin
  • Methyl-4-hydroxybenzoat
  • Citronensäure

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn." zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Das Wirkstoff Mycophenolsäure gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva. Mycophenolsäure hemmt ein Enzym (Inosinmonophosphat-Dehydrogenase), das für die Bildung von DNA in Zellen von Bedeutung ist, insbesondere in den weißen Blutkörperchen (Lymphozyten). Mycophenolsäure greift so in den Zellzyklus von Lymphozyten ein. Durch die Hemmung der Zellteilung und des Wachstums der Lymphozyten (T- und B-Lymphozyten) wird die Abstoßungsreaktion gegen Fremdgewebe unterdrückt.
Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
- Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Nieren-, Herz- oder Lebertransplantation

Dosierung und Anwendung

Dosierung von CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.

Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Lassen Sie sich das Arzneimittel von Ihrem Apotheker zubereiten und nehmen Sie es ein.
Bei der Zubereitung der gebrauchsfertigen Suspension sollte das Einatmen des in der Flasche enthaltenen Pulvers oder direkten Kontakt mit Haut- oder Schleimhäuten vermieden werden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Blutbildveränderungen, Infektionsanfälligkeit, Gelenkschmerzen, Infektionen der Atemwege, Blutvergiftung, Elektrolytstörungen, Wassereinlagerungen, Schwäche, grippeartige Erkrankungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
  • Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von CELLCEPT 1 g/5 ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Blutvergiftung
  • Hefepilzinfektion (Candidose) im Magen-Darm-Bereich
  • Infektion der Harnwege
  • Herpes (HSV-Infektion)
  • Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Lungenentzündung
  • Grippe
  • Atemwegsinfektion
  • Hefepilzinfektion (Candidose) der Atemwege
  • Infektion des Magen-Darm-Traktes
  • Hefepilzinfektion (Candidose)
  • Infektion
  • Entzündung der Bronchien
  • Halsentzündung
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Hautentzündung durch Pilze
  • Hefepilzinfektion (Candidose) der Haut
  • Vaginalsoor (Hefepilzinfektion der Scheide und Schamlippen)
  • Schnupfen
  • Hautkrebs
  • Gutartiger Hauttumor
  • Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
  • Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)
  • Erhöhter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie )
  • Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel
  • Verminderter Magnesiumgehalt im Blut
  • Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
  • Fettstoffwechselstörung mit erhöhtem Cholesterin (Hypercholesterinämie)
  • Anstieg der Blutfettwerte
  • Phosphatmangel
  • Erhöhte Harnsäurewerte im Blut
  • Gicht
  • Appetitlosigkeit
  • Erregung
  • Verwirrtheit
  • Depression
  • Angst
  • Ungewöhnliches Denken
  • Schlaflosigkeit
  • Krampfanfall
  • Bluthochdruck
  • Zittern
  • Schläfrigkeit
  • Myasteniesyndrom
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Missempfindungen
  • Geschmacksveränderung
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
  • Brustfellerguss
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Blutung im Magen-Darm-Bereich
  • Bauchfellentzündung
  • Darmverschluss
  • Kolonentzündung
  • Magengeschwür
  • Zwölffingerdarmgeschwür
  • Magenschleimhautentzündung
  • Entzündung der Speiseröhre
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Verstopfung
  • Verdauungsbeschwerden
  • Blähung
  • Aufstoßen
  • Leberentzündung
  • Gelbsucht
  • Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Übermäßiges Gewebewachstum der Haut
  • Hautausschlag
  • Hautentzündung mit Knötchen- und Pustelbildung (Akne vulgaris)
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Gelenkschmerzen
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Schmerzen
  • Unwohlsein
  • Allgemeine Schwäche
  • Anstieg der Leberenzyme
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • Erhöhte Laktatdehydrogenase im Blut
  • Erhöhter Blutharnstoff
  • Erhöhte alkalische Phosphatase
  • Gewichtsabnahme


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Aufbewahrung
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Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
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Letzte Aktualisierung:

11.03.2020

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service