Beipackzettel

Bactroban Nasensalbe

Präparat: Bactroban Nasensalbe
PZN: 6307521
Packungsgröße: 3 Gramm (N1)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform : Nasensalbe

Anbieter:
axicorp Pharma GmbH
Max-Planck-Str. 36
Friedrichs 61381
Tel.: 0800 2940100
Fax: 0800 2946100
Email: service@axicorp.de
Homepage: www.axicorp.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Mupirocin Calcium 2-Wasser (21.5 mg pro Gramm)
    = Mupirocin (20 mg pro Gramm)
Sonstige Bestandteile:
  • Glycerol (mono/di/tri) [adipat, alkanoat (C8,C10,C18) isostearat]
  • Vaselin, weiß

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Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Bactroban Nasensalbe

  • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum und wird zur Beseitigung (Elimination) von Staphylokokken, einschließlich mehrfach resistenter (Methicillin-resistenter) Stämme, aus der Nasenschleimhaut angewendet.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Bactroban Nasensalbe

  • Es darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Mupirocin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Im Falle einer möglichen Überempfindlichkeitsreaktion oder einer schweren lokalen Reizung bei der Anwendung ist die Behandlung abzubrechen. Die Salbe ist abzuwischen und eine geeignete, alternative Behandlung einzuleiten.
    • Wie bei anderen antibakteriellen Substanzen kann die längere Anwendung zu einer Besiedelung mit nicht-empfindlichen Erregern führen.
    • Im Zusammenhang mit der Anwendung von Antibiotika ist über eine Entzündung des Dickdarms (Pseudomembranöse Kolitis), die zu starken Durchfällen, in der Regel mit Blut- und Schleimbeimengungen, Magenschmerzen und Fieber führen kann, berichtet worden. Suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf, wenn Sie diese Symptome bei sich bemerken.
    • Ein Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden. Bei Augenkontakt sind die Augen gründlich mit Wasser auszuspülen, bis sämtliche Salbenreste entfernt sind.
    • Früh-, Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder
      • Säuglinge sollen nicht behandelt werden, um ein Eindringen der Nasensalbe in die Luftröhre (Aspiration) zu vermeiden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es gibt bisher keinen Hinweis, dass unter der Therapie mit dem Arzneimittel die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt ist.

Schwangerschaftshinweis

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine ausreichenden Daten für die Anwendung in der Schwangerschaft oder Stillzeit vor. Das Arzneimittel sollte deshalb während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob Mupirocin in die Muttermilch übergeht. Bei Anwendung wäre wie im Fall anderer lokal anzuwendender Behandlungen kein nennenswerter Übergang des Wirkstoffs in die Muttermilch zu erwarten. Nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung ist eine Anwendung während der Stillzeit daher möglich.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Es liegen keine Daten zu den Wirkungen der Anwendung auf die Zeugungs-/Gebärfähigkeit vor.
Dosierung

Dosierung von Bactroban Nasensalbe

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung
    • Das Arzneimittel sollte 2- bis 3-mal täglich mit Hilfe des kleinen Fingers oder eines Watteträgers in den vorderen Bereich der Nase eingebracht werden. Eine Menge ungefähr in der Größe eines Streichholzkopfes (entsprechend maximal 30 mg Nasensalbe) wird in jedes Nasenloch eingeführt, die Nase durch seitliches Zusammendrücken der Nasenflügel verschlossen und anschließend zwischen Daumen und Finger massiert; dadurch wird eine gleichmäßige Verteilung der Nasensalbe gewährleistet. Bei Kindern oder schwerkranken Patienten sollte die Verabreichung mit Hilfe eines Watteträgers erfolgen.
    • Das Arzneimittel soll nicht mit anderen Substanzen vermischt werden, da sonst das Risiko einer Verdünnung mit daraus resultierender Abschwächung der antibakteriellen Aktivität und möglichem Stabilitätsverlust von Mupirocin in der Nasensalbe besteht.
  • Dauer der Behandlung
    • Die Anwendung sollte über 5 bis 7 Tage durchgeführt werden. Die Beseitigung der bakteriellen Besiedelung sollte durch eine mikrobiologische Kontrolle überprüft werden.
    • Nach Abschluss einer Behandlung ist die angebrochene Tube zu verwerfen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Sollten Sie eine größere Menge auf einmal in die Nase eingebracht haben, so sind außer den genannten Nebenwirkungen keine schädigenden Wirkungen zu erwarten.
  • Wenn die Nasensalbe einmal versehentlich verschluckt wurde, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

 

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Holen Sie die Anwendung nach, sobald es Ihnen möglich ist.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten.
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten.
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten.
    • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten.
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen wurden ermittelt aus gesammelten klinischen Studiendaten (12 Studien) mit insgesamt 422 Patienten. Sehr seltene Nebenwirkungen stammen in erster Linie aus Post-Marketing-Erfahrungen und spiegeln daher eher die Berichtsrate wider als die tatsächliche Nebenwirkungshäufigkeit.
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen im Hautbereich (z. B. Brennen, Jucken, Stechen oder Prickeln). Systemische allergische Reaktionen wie generalisierter Hautausschlag oder Nesselsucht (Urtikaria) und Schwellungen des Gesichts oder der Mundhöhle (Angioödem), wodurch es zu Atemproblemen kommen kann. Der Hautausschlag kann erhaben sein und jucken.
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Gelegentlich: Reaktionen an der Nasenschleimhaut.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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