Wenn Sie ein Schmerzmittel wie nebenstehend beschrieben einnehmen und Magenbeschwerden bekommen, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt
Die regelmäßige Einnahme von Schmerz- oder Rheumamitteln, insbesondere von Acetylsalicylsäure und sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika, kann zu Magengeschwüren führen. Häufig benötigt ein Patient aber diese Medikamente. Dann sollten parallel Mittel gegeben werden, die das Risiko der Magenschleimhautschädigung senken, zum Beispiel ein Säurehemmer (Protonenpumpenblocker). Die Betroffenen sollten auch unbedingt im Hinblick auf eine Keimbesiedlung des Magens durch den Erreger Helicobacter pylori behandelt werden, wenn diese Infektion nachgewiesen worden ist.
Prof. Dr. med. Tilman Sauerbruch,
Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik
I, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im
persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie.
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surfmed/GesundheitPro;
25.09.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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