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Magenblutung: Was steckt dahinter?

Bitte geben Sie mir ein paar praktische Tipps, worauf ich nach einem blutenden Magengeschwür künftig achten sollte. Muss eine Dauerbehandlung wirklich sein?


Berüchtigt: Magenkeim Helicobacter pylori als Auslöser von Magen-Darm-Geschwüren

An ein blutendes Magengeschwür muss man denken, wenn der Stuhl sich schwarz färbt (sogenannter Teerstuhl), wenn im Extremfall auch Blut erbrochen wird/wurde oder wenn man sich schwach fühlt, blass ist und der Hausarzt eine "Blutarmut" (medizinisch Anämie) nachgewiesen hat. Dies kann häufig verbunden sein mit Schmerzen im Oberbauch.
Bei blutenden Magengeschwüren sollte vor allem nach einer Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori "gefahndet" werden. Liegt diese vor, so senkt die Ausschaltung, also die Eradikation des Bakteriums, das Risiko der neuerlichen Blutung erheblich. Liegt keine Infektion vor, muss eine Langzeitbehandlung mit einem Säureblocker stattfinden, und es müssen gegebenenfalls Medikamente, die dafür bekannt sind, Geschwüre im Magen-Darm-Bereich hervorrufen zu können, weggelassen werden.

 

 

Prof. Dr. med. Tilman Sauerbruch,
 Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn


 

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im
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Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum
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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 25.09.2007, aktualisiert am 26.04.2011
Bildnachweis: iStock/AxelKock

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