Um den Bösewicht Helicobacter pylori dingfest zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Arzt wird bei Bedarf den individuell geeigneten Weg vorschlagen
Auf Helicobacter pylori hin sollte vor allem dann untersucht werden, wenn ein Patient längere Zeit Oberbauchbeschwerden hat und sich diese nach Gabe eines säurebindenden Medikamentes, also eines Antazidums, nicht bessern. Im Prinzip ist die Ausrottung des Keimes Helicobacter pylori eine Vorbeugung gegen die Entstehung von Magenkrebs (Fachbegriff: Magenkarzinom). Dies gilt besonders für Regionen, in denen das Magenkarzinom häufig vorkommt, zum Beispiel in Japan.
Prof. Dr. med. Tilman Sauerbruch,
Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik
I, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im
persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
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21.09.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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