Mit einer gesunden Lebensführung und regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft lässt sich das Immunsystem stärken. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf das Rauchen zu verzichten. Bettlägrige Personen sollten zudem schon vorbeugend Atemgymnastik durchführen und mit Unterstützung soweit wie möglich aktiviert werden.
Die Fachgesellschaften empfehlen zudem bestimmte Impfungen für Risikogruppen, wie zum Beispiel Menschen höheren Alters, mit chronischen Herz- oder Lungenkrankheiten oder für Patienten mit einem geschwächten oder durch Medikamente unterdrücktem Abwehrsystem. So können Impfungen gegen Virusgrippe und gegen Pneumokokken zwar keine Atemwegsinfekte verhindern, aber die Häufigkeit Grippe- beziehungsweise Pneumokokken-bedingter Komplikationen wie einer Lungenentzündung deutlich senken. Die Krankheitsverläufe sind dadurch entscheidend milder und die Sterblichkeit wird deutlich reduziert.
Aus einem ähnlichen Grund rät die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes, Kinder gegen Pneumokokken und Haemophilus influenzae B impfen zu lassen. Üblicherweise wird damit bereits im Säuglingsalter begonnen. Wenn Sie wissen wollen, ob eine entsprechende Impfung für Sie oder Ihr Kind sinnvoll ist, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
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13.09.2005, aktualisiert am 25.01.2012
Bildnachweis: W&B/Winfried Fischer
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