Bei mindestens 60° in die Waschmaschine: So reinigt man Bettwäsche, Handtücher und Kleidung von den Parasiten
Wichtigste Vorbeugemaßnahme ist es, Körperkontakte mit Betroffenen zu vermeiden und ihre Kontaktpersonen umgehend zu informieren, um eine Ausbreitung der Kopfläuse zu vermeiden.
Eltern sollten sich bei Verdacht auf Lausbefall ihrer Kinder umgehend ärztlichen Rat einholen. Handelt es sich tatsächlich um Läuse, müssen Schule, Kindergarten beziehungsweise Tagesstätte und andere Gemeinschaftseinrichtungen, in denen der Nachwuchs verkehrt informiert werden. Die betroffene Einrichtung gibt – neben dem Gesundheitsamt – auch jenen Eltern Bescheid, deren Kinder mit dem erkrankten Jungen oder Mädchen die gleiche Schulklasse oder Gruppe besuchen. Die betroffenen Kinder sollten erst dann wieder in die Einrichtung kommen, wenn keine Übertragung mehr erfolgen kann – in der Regel am Tag nach der ersten Behandlung.
Der Körperkontakt mit Befallenen sollte vermieden werden. Bettwäsche, Kleidung, Schals, Kopfbedeckungen, Handtücher oder Kämme sollten Erkrankte und Gesunde nicht gemeinsam benutzen.
Außerdem gilt es, mit zusätzlichen Hygienemaßnahmen sicherzustellen, dass Kopfläuse oder ihre Nissen nicht in Kleidung oder Kämmen überleben, die Betroffene benutzt haben – und von dort auf andere Personen übertragen werden. Dazu sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:
Da sich Kleiderläuse und vor allem ihre Eier in Stoffen festsetzen, ist beim Kauf gebrauchter Kleidung Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall die erworbenen Sachen zuerst waschen. Auch die Sitzpolster in Bussen oder Zügen können als Übertragungswege in Frage kommen.
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13.09.2005, aktualisiert am 03.02.2011
Bildnachweis: W&B/Winfried Fischer
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