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Kopflausbefall: Vor- und Nachteile von pflanzlichen Mitteln?

Geht bei Mitteln gegen Kopflausbefall die Tendenz weg von der Chemie und hin zu “Pedikuloziden” auf pflanzlicher Basis? Sind sie tatsächlich unbedenklicher als die chemischen Vertreter? Welches sind die Vor- und Nachteile der pflanzlichen Mittel?

Kopfläuse können in 90 Prozent der Fälle durch die einmalige Anwendung von Pyrethrum (ein Chrysanthemen-Extrakt, also ein pflanzliches Mittel) abgetötet werden.
Alternativen sind Pyrethroide, also synthetische Stoffe wie Permethrin und Allethrin.

Alle Wirkstoffe, sowohl die pflanzlichen wie auch die synthetischen, können Juckreiz und Hautausschläge, seltener auch Kopfschmerzen hervorrufen. Die Anwendung sollte immer streng nach ärztlicher Anweisung erfolgen und nach einer Woche wiederholt werden.

Zur Behandlung eignet sich auch ein Shampoo auf Kokosöl-Sojaöl-Basis. Es wird in die Haare einmassiert und soll etwa eine halbe Stunde einwirken. Das Mittel nimmt Läusen und Nissen gewissermaßen die Luft zum Atmen weg, reinigt und pflegt. Nach etwa einer Woche soll es erneut angewendet werden.

Dr. med. Natalie Garcia Bartels

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 03.05.2007, aktualisiert am 14.12.2011

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