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Kopflausbefall: Läusekamm und hygienische Maßnahmen

Warum ist der gute alte Läusekamm immer noch unverzichtbar? Und: Welche hygienischen Maßnahmen zählen?


Ohne Kontakt zur Kopfhaut und im Haarmilieu überlebt die Kopflaus in "funktionstüchtiger" Form nur wenige Stunden

Mit einem feinzinkigen Läusekamm lassen sich die an den Haaren haftenden Eier (sogenannte Nissen) leichter aus dem Haar entfernen. Zuvor sollte man die Haare mit einer Spülung aus verdünnter lauwarmer Essig-Lösung behandeln, dann lösen sich die Nissen leichter. Mögliche infizierte Kleidungsstücke wie Mützen, Schals oder Pullis sollten drei Tage in einem fest verschlossenen Plastikbeutel gelagert werden, bevor sie gewaschen werden. Wenn möglich sollten die Kleidungsstücke bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine oder chemisch gereinigt werden.

 

Dr. med. Natalie Garcia Bartels

 

 

 

 

 

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.


 



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surfmed/www.apothekenumschau.de; 03.05.2007, aktualisiert am 02.08.2011
Bildnachweis: iStock/Kevin Dyer

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