psychotherapeutische Methode der konzentrativen Selbstentspannung. Die stufenweise erlernbaren Konzentrationsübungen mit autosuggestiven Vorstellungen (z. B. Ruhe, Schwere, Wärme) haben Einfluss auf das vegetative Nervensystem und können auf Muskelspannung, Puls, Atmung oder Hautdurchblutung wirken. Das a. T. führt zu einer allgemeinen körperlichen und psychischen Entspannung, es erhöht die Konzentrationsfähigkeit, kann Gefühlserregungen (z. B. Ängste) dämpfen und eine Schmerzlinderung herbeiführen.
Es wird bei Stress, Schlafstörungen, Verspannungen der Muskulatur und zur unterstützenden Behandlung von Asthma, Migräne, Herz- und Menstruationsbeschwerden sowie bei psychosomatischen Krankheiten eingesetzt. Während der Schwangerschaft und im Rahmen der Geburt kann es Ängste und Verkrampfungen lösen. Voraussetzungen für den Erfolg dieser Entspannungstechnik sind die innere Bereitschaft und regelmäßiges Üben der Technik.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 07.12.2010
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