im Zusammenhang mit Witterungserscheinungen auftretende Beschwerden, Schmerzen und Krankheiten. Dabei wird das Wetter nicht als eigentliche Krankheitsursache, sondern nur als auslösender Faktor angesehen. So stehen bestimmte Wetterereignisse, z. B. Föhn, im Zusammenhang mit der Häufung bestimmter Krankheitsausbrüche, Verschlimmerungen von Erkrankungen oder Todesfällen. Eine besondere Situation entsteht über Ballungsgebieten und in Tallagen, in denen ein Tiefdruck den Luftaustausch behindert (sog. »Kesselklima«). Die vermehrte Ansammlung von Schadstoffen in der Luft verursacht u. a. Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen und Atembeschwerden.
Viele Menschen sind subjektiv in ihrem Allgemeinbefinden und in ihrer Stimmungslage, objektiv in manchen Körperfunktionen und in ihrer Leistungsfähigkeit von der Art des herrschenden Wetters abhängig. Diese Erscheinung nennt man Wetterfühligkeit, sie äußert sich meist bei bestimmten Wetterveränderungen.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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