halbsynthetische, chemisch den Mutterkornalkaloiden verwandte Rauschdroge. Als Halluzinogen bewirkt LSD v. a. visuelle Halluzinationen. Es kommt zu Mitempfindungen eines Sinnesorganes bei Reizung eines anderen Sinnesorganes (Synästhesie), z. B. werden gehörte Töne gleichzeitig in einer bestimmten Farbe empfunden. Die Stimmung kann euphorisch sein, der Rausch kann aber auch mit Schrecken und Entsetzen einhergehen (sog. Horrortrip). Auch ohne LSD-Einnahme können bis zu 6 Monate lang Drogenwirkungen wieder auftreten, die den Rauschzuständen unter LSD gleichen (flashbacks). LSD ruft eine psychische, aber keine körperliche Abhängigkeit hervor (Sucht). Es wird meist in Form von Tabletten oder Tropfen eingenommen.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 08.12.2010
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung