qualitative und quantitative Untersuchung der Blutzellen und der in der Blutflüssigkeit gelösten Bestandteile. Die Blutentnahme erfolgt je nach den Erfordernissen der geplanten Untersuchung meist mit einer Hohlnadel aus einer Vene, gewöhnlich des Arms, aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen, seltener aus einer Schlagader. Vor der Blutentnahme wird die Haut gründlich gereinigt und keimfrei gemacht. Je nach gewünschter Information wird die Blutprobe in bestimmte Röhrchen gefüllt. Die Entscheidung, welche der zahlreichen möglichen Blutuntersuchungen angefordert werden, liegt beim behandelnden Arzt und wird in Abhängigkeit vom Krankheitsbild gefällt.
Auch die Beurteilung der Laborwerte ist Aufgabe des behandelnden Arztes. Er ver-gleicht die erhobenen Werte mit alters- und geschlechtsbezogenen Normalwerten und nutzt sie zusammen mit den anderen Untersuchungsbefunden zu einer Diagnosefindung.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 07.12.2010
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