Das Peeling: Trockene Haut reagiert auf mechanische Peelings schnell gereizt – mit roten Flecken und einem brennenden Gefühl im Gesicht. Die sanfte Alternative eignet sich auch
für empfindliche Haut und sogar bei Couperose: Enzymatische Peelings kommen ohne Rubbeln und Reiben aus, hier übernehmen Enzyme die ganze Arbeit.
Sie spalten Fette und Proteine zwischen den Hornzellen in der obersten Hautschicht. Das löst Hornschüppchen, Talg und andere Schmutzpartikel. Enzympeelings gibt es als Creme oder Puder. Einen kleinen Klecks mit Wasser aufschäumen und mit kreisenden Bewegungen auf dem Gesicht verteilen. Kurz einwirken lassen und abspülen.
Die Maske: Sind die Poren erst einmal geöffnet, lechzt trockene Haut nach Wasser. Soll sie haben: Eine Maske schleust jetzt eine Extra-Portion Feuchtigkeit in die Zellen, zum Beispiel mit Urea (Harnstoff), Gurkenextrakt und Meeresmineralien. Urea ist ein natürlicher Feuchthaltefaktor, der auch in der Haut vorkommt und sehr wirksam Wasser in der Hornschicht bindet.
Ähnlich wirkt Hyaluronsäure, beispielsweise in Verbindung mit Glyzerin und Thermalwasser. Diese Mischung erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, lässt sie prall und strahlend aussehen. Die Maske dick auftragen und – nach Anweisung – zehn bis 20 Minuten einwirken lassen. Mit einem Kosmetiktuch abnehmen und die Reste sanft einmassieren. Wer mehr Zeit hat, kann sich eine Maske aus Joghurt, Aloe vera, Heilerde und etwas Wasser auch selbst anrühren.
Vorsicht: In den kühlen Herbst- und Wintermonaten braucht die Haut weniger Feuchtigkeit, sondern Fette, die sie wieder geschmeidig machen. Die stecken zum Beispiel in einer Aufbaumaske mit Rosenwachs, Mangobutter und Avocadoöl.
Tipp: Vor dem Schlafengehen eine reichhaltige Creme mit Aloe-vera-Saft, Arganöl und Nachtkerzensamen größzügig auftragen und über Nacht einwirken lassen.
Nadja Katzenberger / Apotheken Umschau; 13.03.2009, aktualisiert am 26.06.2010
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