Schleudertrauma (Peitschenschlag-Syndrom)

Autounfall: Bis das Gegenteil bewiesen ist, wird bei der Erstbehandlung so vorgegangen, als ob ein Bruch der Halswirbelsäule vorliegen würde.

Zusammenfassung:
Das Schleudertrauma beschreibt einen Verletzungsmechanismus der Halswirbelsäule, wie er häufig bei einem Auffahrunfall vorkommt. Meistens sind die Verletzungen leicht, Schmerzen im Nackenbereich klingen nach einigen Tagen wieder ab. Kopfschmerzen, Schwindel, Brechreiz und Übelkeit können aber auch über einige Wochen bestehen bleiben. Bei geringfügigen Verletzungen wird die Halswirbelsäule mit einer weichen Schaumstoffmanschette ruhiggestellt. Die Halskrawatte sollte entweder nachts oder tagsüber nur stundenweise getragen werden. Bei stärkeren Beschwerden bietet sich zusätzlich eine Lagerungsstütze für den Hals-Kopfbereich an. In seltenen Fällen können Beschwerden jahrelang bestehen bleiben. Leichte Beschwerden klingen nach einigen Wochen ab.

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.
Letzte Aktualisierung:
22.05.2007 (Inge Smolek)

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