Therapie

Ein chronisches Schienbeinkantensyndrom wird meist konservativ behandelt. Durch eine zwei- bis dreitägige Laufpause bessern sich die Beschwerden rasch.

Medikamentöse Behandlung
Die medikamentöse Behandlung dient zur Schmerzreduktion.
Kortisonfreie Schmerzmittel (NSA) helfen.

Physikalische Therapie
Auch während der Immobilisationsphase sollen die Muskeln gekräftigt und die ruhiggestellten Gelenke mobil gehalten werden.
Bewegungstherapeutische Methoden, die dafür angewandt werden, sind isometrisches Muskeltraining, passive Bewegungsübungen und Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage nach dem PNF-Modell. Mit manueller Therapie können die Nachbargelenke passiv mobilisiert werden. Elektrotherapie kann ebenfalls eingesetzt werden.

Hilfen für den Alltag
Für die Behandlung von Knochenbrüchen existieren eine Vielzahl an verschiedenen orthopädischen Hilfsmitteln, die je nach Bruch von einfachen Schienen über Gehhilfen bis hin zu speziellen Finger-, Hand- oder Beinorthesen reichen.

Heilungschancen
Ohne Komplikationen wachsen gesunde Knochen innerhalb von rund sechs Wochen wieder zusammen. Wird schon während der Immobilisationsphase und auch nach Abnahme des starren Verbandes ausreichend mit physikalischen Maßnahmen behandelt, kann die volle Funktionsfähigkeit des Knochens wieder erreicht werden. Voraussetzung dafür ist, dass keine Nerven irreparabel geschädigt worden sind.

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