Wie das Osteosarkom behandelt wird, hängt in erster Linie davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Grundsätzlich müssen sich Patienten zunächst einer Chemotherapie unterziehen. Die dabei eingesetzten Kombinationen verschiedener Zytostatika sollen den Tumor verkleinern und eventuell vorhandene verstreute Tumorzellen zerstören.
Daran schließt sich ein chirurgischer Eingriff an, um das Osteosarkom zu entfernen. Liegen bereits Metastasen (Tochtergeschwülste) vor, müssen diese – soweit möglich – ebenfalls operativ beseitigt werden. An die Operation schließt sich wieder eine Chemotherapie an.
Nur in Einzelfällen kommt eine Strahlentherapie zum Einsatz. Zum Beispiel dann, wenn der Tumor trotz vorangegangener Chemotherapie bei der Operation nicht vollständig entfernt werden konnte.
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13.09.2005, aktualisiert am 02.09.2010
Bildnachweis: BrandX/RYF
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