In den ersten Lebensjahren können bei einer Keuchhustenerkrankung oft Lungen- und Mittelohrenentzündungen auftreten, durch eine zusätzliche Infektion mit anderen Erregern. In Einzelfällen führt Keuchhusten zu Krampfanfällen mit einer Sauerstoffunterversorgung im Gehirn. Auch können die Gifte des Keuchhusten-Bakteriums das Gehirn dauerhaft schädigen (Enzephalopathie). Besonders bedrohlich sind solche Komplikationen für Säuglinge, bei denen dadurch die Gefahr von Atemstillständen besteht.
Das heftige Husten führt mitunter zu Nasenbluten, Zungenbandgeschwüren, Blutungen in der Augenbindehaut oder auch Leisten- sowie Rippenbrüchen. Allergische Erkrankungen und chronisches Asthma können die Langzeitfolge der Keuchhustengifte sein.
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13.09.2005, aktualisiert am 15.05.2012
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