Bei Kindern kann der Arzt eine Keuchhustenerkrankung am einfachsten aufgrund der charakteristischen Hustenanfälle feststellen. Erwachsene, bei denen die Erkrankung milder verläuft, sollten bereits alarmiert sein, wenn sie einen Reizhusten haben, der gar nicht mehr aufhört.
Ein Nachweis der Erreger ist im Anfangsstadium einer Ersterkrankung möglich. Allerdings sind Bakterienkulturen aus dem Nasen-Rachen-Sekret nur bei jedem zweiten Kranken erfolgreich.
Im Blutserum zeigen sich spezifische Antikörper gegen das Bakterium erst zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung. Eine schnellere und zuverlässige Diagnose ist mittlerweile durch die PCR (Polymerase Chain Reaction = Polymerase-Kettenreaktion) möglich. Damit lässt sich die Erbsubstanz von Krankheitserregern im Nasen-Rachen-Sekret nachweisen, noch bevor es zur Bildung von Antikörpern kommt. Denn mit der PCR können winzige Mengen von Erbinformationen (Desoxyribonukleinsäure, DNS) innerhalb weniger Stunden milliardenfach vervielfältigt werden. Sie ist eine der empfindlichsten Verfahren der Infektionsdiagnostik, allerdings auch aufwendig und teuer.
Zudem wird der Arzt abklären, ob mögliche Komplikationen, etwa eine Lungen- oder Mittelohrentzündung, vorliegen.
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13.09.2005, aktualisiert am 15.05.2012
Bildnachweis: Brand X Pictures/ RYF
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