Viele Menschen suchen erst bei Zahnschmerzen einen Arzt auf, weil sich Karies im Vor- und Frühstadium kaum bemerkbar macht. Doch dann ist der Zahn schon beschädigt.
Deshalb empfiehlt es sich, zweimal im Jahr zur Zahnkontrolle zu gehen. Diese Vorsorge gehört zu den Kassenleistungen. Der Zahnarzt untersucht die Zähne und kann bei Vorliegen von Karies rechtzeitig eingreifen.
Besteht der Verdacht auf Karies, schließt sich an die Zahnkontrolle in der Regel eine Röntgen-Untersuchung an. Auf dem Röntgenbild wird deutlich, wie weit die Zahnfäule fortgeschritten ist und so auch eine tief liegende Karies sichtbar. Auch bei bereits bestehenden Zahnfüllungen kommt die Röntgen-Untersuchung in regelmäßigen Abständen zum Einsatz. So kann der Arzt unter anderem erkennen, ob sich unter Füllungen oder an Kronenrändern Karies befindet, obwohl von außen nichts zu sehen ist.
Karies ist nicht vererbbar. Häufig tritt sie aber familiär gehäuft auf. Das liegt jedoch eher an den ähnlichen Ernährungsgewohnheiten und mangelnder Zahnhygiene. Die Krankheit ist in den letzten Jahren in Deutschland stark rückläufig. Zahnmediziner führen dies unter anderem auf eine verbesserte Mundhygiene und prophylaktische Maßnahmen zurück.
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13.09.2005, aktualisiert am 03.03.2011
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