Legionella

Zusammenfassung:
Legionellen wurden erstmals 1976 als epidemische Lungenentzündung (medizinisch: Pneumonie) anläßlich des amerikanischen Legionärstreffens in Philadelphia beschrieben.



Sie sind obligat aerobe, gramnegativen begeißelte Stäbchen, die schlecht anfärbbar sind. Auf Spezialnährböden mit L-Cystein und Eisen sind sie anzüchtbar. Zur Vermeidung von Überwucherung werden Antibiotika beigegeben. Weitere Nachweisverfahren sind der direkte Fluoreszenztest, der Antikörpernachweis durch den indirekten Fluoreszenztest (Fluoreszenzmikroskopie) und der Antigennachweis in den Atemwegen und im Urin.
 
Letzte Aktualisierung:
01.03.2007 (Patricia Herzberger)
Autor:
Prof. Dr. med. Kurt Bauer
Experten für diese Seite:
Univ. Prof. Dr. Meinhard Haltmayer (Labormedizin)
Dr. med. Michael Heins (Labormedizin)

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