Hundebandwurm- und Fuchsbandwurmeier können lange Zeit außerhalb eines Wirtes überdauern. Gegen Hitze und Austrocknung sind sie allerdings sensibel. Das Risiko einer Echinococcus-Infektion kann daher durch bestimmte Maßnahmen verringert werden. So sollten Hunde regelmäßig entwurmt werden. Nach einer Jagd und nach Spaziergängen in Risikogebieten sollten Hunde abgeduscht werden. Bei Verdacht auf eine Echinococcus-Infektion ist der Kot der Tiere durch Verbrennen oder Vergraben zu entsorgen. Werden Füchse tot aufgefunden, so sollten sie nicht berührt werden.
Vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Dies ist insbesondere nach der Arbeit mit Erde (beispielsweise Gartenarbeit) wichtig. Wenn Obst oder Gemüse angebaut wird, ist eine Umzäunung ratsam, um Füchse und Marderhunde abzuhalten. Was bodennah wächst, sollte vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden. Einen Schutz vor einer Infektion mit dem Fuchs- oder Hundebandwurm bietet auch das Abkochen von solchen Lebensmitteln.
Teilweise wird zum Einfrieren von Lebensmittel geraten, um Echinococcus-Infektionen vorzubeugen. Bislang wurde jedoch nur nachgewiesen, dass Fuchsbandwurmeier abgetötet waren, nachdem sie über mehrere Tage auf minus 80 Grad gekühlt wurden. Im Zweifelsfall sollte man besonders in Endemie-Gebieten auf das Sammeln von Beeren, Pilzen, Wildgemüse und Fallobst verzichten.
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13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Bildnachweis: iStock/Zhenikeyev
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